Nordamerika

Genau genommen führt der Music Highway „nur“ von Memphis nach Nashville. Von New Orleans nach...

"Hast Du gesehen, was das war", fragt mich Claudia. "Ja, ein Gürteltier", antworte ich. "Das war kein...

Es ist 4:30 Uhr nachts und ich sitze auf dem Balkon des schon etwas abgetakelten...

Yep, da sind wir wieder ... zu Hause in GOG (Good Old Germany). Die Wohnung sieht so aus, als wären wir nie weg gewesen. Aber wenn wir dann zurückdenken, wie das war am Tag der Abreise ... damals, im Juli ... der Flug nach Vancouver ... die erste Nacht in einem geliehenen Zelt auf dem Robert Service Campground in Whitehorse, dann erscheint das doch weit länger her als die gerade mal drei Monate, die es tatsächlich waren. Alletha sagt "It's like 100 years ago."
Seit vier Tagen haben wir uns jetzt auf Merv Armstrongs Ranch eingenistet. Unsere mobile Schlafstätte haben wir für den Rest der Reise gegen eine solide Cabin eingetauscht. Dass die Nächte bei meist sternenklarem Himmel allmählich kühl werden (bis minus 10 Grad) war weniger das Problem – wozu gibt es schließlich Daunenschlafsäcke? Aber die langen, dunklen Abende lassen sich in einer Hütte mit Bollerofen doch etwas abwechslungsreicher gestalten als auf zwei Quadratmetern Wohnfläche im Van.
Von wegen verpasst ... gewartet hat er auf uns. Eigentlich waren wir zum Chilkat River gereist, um dort die alljährliche Herbstversammlung der Weißkopfseeadler zu sehen. Ein paar von den majestätischen Wappenvögeln der USA sind auch schon da. Aber noch müssen sie sich nicht um die letzten Lachse zanken. Im November mag das anders aussehen, denn wenn überall sonst die Flüsse zufrieren, kommen sie zu Tausenden hier zum wärmeren Chilkat River nördlich von Haines, wo der Fischreichtum ihnen ein für die Jahreszeit ungewöhnliches Schlaraffenland bietet. Dafür sind wir noch etwas zu früh dran.