Packen – unsere neue Daueraufgabe…

Packen – unsere neue Daueraufgabe…

Das Dauergrinsen lässt derzeit noch auf sich warten. Zu viel Stress immer noch – dabei sind wir längst unterwegs! Aber ganz ehrlich, wie haben zum Schluss auch nur noch alles in den Bus geworfen. Rein ins Badezimmer, Tür zu, fertig. Es ging einfach nicht mehr anders. Unser Zeitplan war so eng und die Zeit ist so gerannt, dass wir vieles immer auf den nächsten und danach wieder auf den nächsten Tag verschieben mussten. Zwischendurch dann auch totale Pack-Überforderung: Wo soll das alles noch hin? Trotz neuem Dachgepäckträger….Und da standen wir mit dem Bus noch vor unserem Haus in Hamwiede! Die Gedanken an Motorradteile und Teilnehmer-Gepäck waren ganz weit weg – unser Kram musste erstmal untergebracht werden!

Die Hausübergabe sollte am Donnerstagmittag stattfinden. Wir mussten unsere Vermieterin anrufen und auf nachmittags verschieben. Wir waren einfach noch nicht fertig. Das Haus war zwar leer, aber es musste ja auch noch geputzt werden! Zum Glück nur 60qm! Und dann standen wir da nach Hausübergabe mit unserem Restmüll und Haufenweise Altpapier, was auch noch entsorgt werden wollte – und zu Benz um die Ersatzteile abzuholen mussten wir ja auch noch! Es war inzwischen 17 Uhr – Benz hatte bis 18 Uhr geöffnet. Und jetzt? Als wir unsere Vermieterin fragen, wo wir unseren Müll und unser Altpapier wohl entspannt entsorgen könnten, hatte sie die Lösung für uns! Sie schickte einen Mitarbeiter aus der Baufirma ihres Mannes vorbei, der unseren ganzen Krempel abholte und in der Firmen-Papp-Presse sowie den Containern entsorgte. DANKE! Eine große Aufgabe weniger! Ach, und zu Jakob, unserem Schrauber mussten wir ja auch noch! Der bekam von der letzten Reparatur noch Geld. Aber auch das erledigte sich, Gott sei Dank, von selbst. Denn bei Benz trafen wir auf Jakobs Mitarbeiter – und der überbrachte das Geld dann an seinen Chef und wir konnten endlich los!

Den nächsten Tag verbrachten wir überwiegend auf dem Würzburger Hornbach Parkplatz. Nebenan ein Penny und ein Media Markt – wir konnten alle unsere Besorgungen auf einen Schlag erledigen. Und als dann endlich die Kindersitze vernünftig angeschraubt waren, konnten wir nachmittags endlich weiterfahren!

In Ruhpolding musste dann am nächsten Tag das gesamte „Bike and Bus“ Gepäck verstaut werden. Drei Dachkisten voll mit Ersatzteilen, dazu Gepäckstücke von 11 Tourteilnehmern. Wir hatten zwar beim Vortreffen genau vorgegeben, wie groß das Gepäck maximal sein darf – aber da hat sich irgendwie gar keiner dran gehalten. Der eine Rucksack ist größer als ein Schrank, der nächste kommt statt mit Sporttasche oder Rucksack mit einem schicken Rollkoffer! Wo soll das alles hin? Aber aufregen können wir uns nicht darüber. Wenn man das Bobby Car auf dem Dach anschaut, dann weiß man: WIR haben uns an unsere Gepäck-Vorgaben auch nicht gehalten!

Amelie de Boer
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