24-7-365

24-7-365

oder: die Stadt, die niemals schläft

Statue of Liberty

Statue of Liberty

 Das ist New York, eine Stadt die scheinbar niemals zur Ruhe kommt, immer pulsiert, rund um die Uhr, an sieben Tagen die Woche, 365 Tage im Jahr. Die Frage nach dem 366. Tag im Schaltjahr bleibt offen.

Karnevalistischer Trubel

So präsentiert sich Macy‘s große „Thanksgiving Parade“ an diesem Nationalfeiertag. Dieser  Feiertag wurde schon unter Abraham Lincoln begangen, aber erst Franklin D. Roosevelt erhob ihn zum landesweiten Feiertag. Natürlich will man an diesem Tag auch Dank sagen für empfangene Wohltaten, geleistete Dienste und anderes.  Roosevelt scheute sich aber auch nicht, einen weiteren, und sicherlich wahren Grund hinzuzufügen: Das Weihnachtsgeschäft zu verlängern und anzukurbeln, denn „Thanksgiving“ wird bekanntlich immer am vierten Donnerstag im November gefeiert, also stets dicht vor dem 1. Advent.

Tanksgiving Parade

Tanksgiving Parade

Nach Tagen stürmischen und regnerischen Wetters, was die bunten Umzüge erheblich beeinträchtigen, wenn nicht sogar unmöglich machen würde, klarte es in der Nacht zum 28. November auf, Frost zeigte sich. Aber die Paraden waren gerettet. Das bunte Spektakel war gerettet.

Drei Stunden lang zogen Kapellen, farbenfroh ausgestattete Gruppen von Tänzern, Akrobaten oder Wohltätigkeitsvereinen, Wagen mit Akrobaten, Musikgruppen und für Amerikaner namenhaften Künstlern vorbei. Das Spektakulärste an der Parade sind stets die Riesenballons aus verschiedenen Motiven. Bis zu sechs Stockwerke hoch schweben diese mit Gas gefüllten lustigen Figuren durch die Straßen. Am Fortfliegen gehindert werden sie von jeweils 20 bis 50 „Bändigern“, die sie an Bändern in Positur halten und durch die Straßen ziehen. Bei Windböen mit bis zu 50km/h mussten die Seilschaften oftmals viel Kraft und noch mehr Geschick aufbieten, damit alles im Lot blieb.Thanksgiving Parade Uncle Sam

Um einen aussichtsreichen „S(t)ehplatz“ zu ergattern, wurde schon Tage vorher auf allen Kanälen und in allen Medien getrommelt, sich bereits ab morgens sechs Uhr am Straßenrand der rund drei Meilen langen Route – westlicher Central Park / 77.Str. bis zum Macy’s Herald    Square / 34. Str. –  zu postieren. Als wir dann so gegen 8 Uhr eintrudelten, standen die Zuschauer natürlich bereits dicht gedrängt, bis zu acht Reihen hintereinander auf den Bürgersteigen.

Keine Chance mehr? Glück gehabt: Der Ordnungsdienst „öffnete“ einige Parkanlagen auf erhöhter Ebene im Bryant Park. Die Grünanlagen selbst waren natürlich sakrosankt. Ausnahms- und gnadenlos wurden sie zuschauerfrei gehalten. Aber die schmalen Steinkanten, Einfassungen und Pfade hinter Verkaufsbuden boten immer noch ein enges Plätzchen mit recht guter Aussicht. Man sieht, nicht  nur hier  wurde eine Menge bis alles getan, um die „holiday shopping season“ für möglichst viele froh und erlebnisreich einzuläuten.

Black Friday

Was von der Farbgebung her erst einmal nachdenklich stimmt, ist dann aber der wirkliche Startschuss zum hemmungslosen Shopping, denn natürlich baut man an diesem Tag eine Urlaubsbrücke. Die Geschäfte bieten unglaubliche Preisnachlässe bis zu 80%, die Autoindustrie hat diesen Freitag zum „Ausverkaufstag der 2013-Modelle“ gekürt. Hier, wie z.B. in der Textilbranche üblich, ging man allerdings nicht so weit, die Waren unter dem Motto anzupreisen „Buy One, Get One Free!“.

Um den Umsatz noch zu erhöhen, haben jedoch viele Geschäfte den „Black Friday“ für den Schlussverkauf gar nicht erst abgewartet. Namenhafte Kaufhausketten wie Macy’s, Target, Best Buy und viele andere öffneten die Ladentüren bereits am „Black Thursday“, also dem eigentlichen Feiertag, bereits um sechs Uhr abends und lockten die Kundschaft mit Superschnäppchen in die Geschäfte. Die ellenlangen Schlangen vor den Läden sprachen Bände.

Qual der Wahl

Natürlich kann man an einem verlängerten Wochenende New York City nicht wirklich kennenlernen, maximal einen Hauch von dieser ruhelosen Stadt. Also versuchten wir möglichst „effektiv“ vorzugehen, was die Qual der Wahl selbstredend beinhaltet. Das ging los bei der Unterkunft, denn unser Wohnmobil hatten wir ja bekanntlich vorher in  Baltimores Hafen zur Rückverschiffung gelassen. Das setzte sich fort mit der Entscheidung, was wollen wir eigentlich besichtigen und davon abhängig, wie und auf welchem Weg. Dass diese Tage nicht ganz stressfrei ablaufen würden hatten wir innerlich eingeplant.

Unterkunft

Unser Schwerpunkt war, eine bezahlbare Unterkunft möglichst in Manhattan zu finden, um lange An- und Abfahrtswege zu vermeiden. Selbstredend zeichnet sich New York durch erhöhte Preisgestaltung aus, insbesondere auch bei Hotels  mit Innenstadtnähe.

Als genügsame Camper sind wir deshalb dem Rat einer früheren Camperbekanntschaft gefolgt und haben das „Seafarers & International House“ auch bekannt als „German Seamen’s Mission“ gewählt. Wir wollen in diesem Zusammenhang aber auch gar nicht von Hotel im üblichen Sinne reden. Andererseits trifft man dort aber auch nicht ausschließlich „Seeleute“ an. Sprechen wir doch lieber von einer besseren Jugendherberge, die akzeptable Unterkunft bereit hält zu einem vernünftigen Preis (New Yorker Verhältnisse) bietet. Außer einem stets frisch gebrühten Kaffee auf Spendenbasis bietet diese Unterkunft aber nichts weiter. Nach eigener Auskunft verwendet diese Non-Profit-Organisation eventuelle Gewinne für ihre kirchliche Arbeit für die Betreuung von Seeleuten in den umliegenden Häfen.

Die Unterkunft zeichnet sich durch einen unschlagbaren Vorteil aus: In der ruhigen „E 15th Street“ im südlicheren Manhattan gelegen, unweit des Broadway, sind es nur wenige Schritte bis zum U-Bahnanschluss am Union Square bzw. zu zahlreichen Buslinien in alle Richtungen. Und wer wie wir ein wenig Glück hat, ein Zimmer im obersten, nämlich dem 11. Stockwerk zu ergattern, profitiert auch noch von einem wunderschönen Blick. In jedem Fall sei es angeraten, seine Unterkunft frühzeitig zu reservieren, denn man ist ja nicht der einzige Tourist in dieser Stadt.

Es ist sicherlich ein Zufall, dass die Herberge im sogenannten „Ladies District“ liegt. Dieser historische Terminus weist darauf hin, dass es bis ins 19. Jahrhundert hinein den Damen erlaubt war, allein ohne männliche Begleitung ausschließlich in diesem Distrikt -30th bis 15th Street- zu flanieren. Was ist übrig geblieben davon? Man trifft hier heute vermehrt Geschäfte für den „weiblichen Bedarf“.

Rundfahrten

Das Angebot des öffentlichen Bus- und U-Bahnnetzes ist vielfältig und gut nutzbar, zieht zum Teil aber auch lange Wege in dem Labyrinth der U-Bahnstationen mit sich. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollte man sich in die Streckenpläne vorher doch lieber gut einlesen. Auch bei den Bushaltestellen lohnt es sich, genau zu wissen, wo man ein- und aussteigen möchte, besser noch, dem Busfahrer vorher bzw. rechtzeitig einen Hinweis geben, denn viele Busstopps sind nur Bedarfshaltestellen.

Unkomplizierter geht es natürlich mit einer der Hop-On-Hop-Off-Buslinien. Gut, sie sind nicht ganz so preisgünstig wie der öffentliche Nahverkehr, sie bringen den Ortsfremden aber zielsicher und oft punktgenau an den gewünschten Ort. Angebote solcher Unternehmen gibt es reichlich. Ein Vergleich der verschiedenen Routen lohnt in jedem Fall, besonders auch unter dem Aspekt, was außer der eigentlichen Fahrt im Preis noch inbegriffen ist.

Wir haben ein Angebot aus dem mittleren Preissegment gewählt: $44pP für ein  Drei-Tage-Ticket, gültig auf den Routen Downtown Tour, Uptown Tour, Brooklyn Tour, NY at Night Tour, Eintritt für Museum of the City of New York und für Sportbegeisterte ein Voucher für eine dreistündige Fahrradausleihe im Central Park. Das alles kann man natürlich upgraden mit einer Hafenrundfahrt, weiteren Eintritten zu attraktiven Sehenswürdigkeiten. Der Vielfalt der Mosaiksteinchen sind hier keine Grenzen gesetzt.

Just for Free

The Tower of Freedom

The Tower of Freedom

Eine Hafenrundfahrt lohnt sicherlich. Aber es geht auch für umsonst! Eine Fährverbindung von Manhattens Südspitze zur Staten Island befördert kostenfrei. Die 20-minütige Überfahrt führt direkt vorbei an der Freiheitsstatue. Besser geht es nicht.

Und um der Versuchung vorzubeugen, des Öfteren übergangslos hin- und herzufahren, werden stets alle Passagiere am jeweiligen Fähranleger vom Schiff gejagt. Dann dürfen sie einen Rundlauf durch den Fährterminal unternehmen und sich wieder hinten anstellen. Der Zulauf zu diesen Fährfahrten ist natürlich immens; der Rundlauf ähnelt einem Dressurakt in der Zirkusmanege.

Gemischte Gefühle

9-11-Stilles Gedenken

9-11-Stilles Gedenken

9-11-Memorial

9-11-Memorial

Auf der Rückfahrt präsentiert sich Südmanhattans Skyline im strahlenden Sonnenlicht. Doch die Erinnerungen an den fürchterlichen 9/11-Terrorakt stellen sich automatisch ein, denn inmitten der Aneinanderreihung von Wolkenkratzern klafft eine breite Lücke. Darin hatten einst die beiden Türme des World Trade Centers gestanden. Das neue Center, auch Tower of Freedom genannt, ragt nunmehr ein wenig östlich empor.

Ground Zero

Die Fähre folgt ziemlich genau der Einflugschneise eines der beiden gekaperten Flugzeuge.   Auf dem Areal des ehemaligen WTC wurde nunmehr ein Memorial errichtet. Dabei verwandelte man die Fundamente der beiden Türme in riesige Wasserbecken, an deren Seiten ein immerwährender Wasserstrom auf den nicht einsehbaren Boden rinnt, ein Symbol des endlosen, leidvollen Tränenstromes. Auf die Marmoreinfassungen sind die Namen sämtlicher Opfer eingraviert. Hin und wieder ist dort eine Rose abgelegt oder eine kleine Amerikaflagge in die Buchstaben gesteckt. Das ganze Memorial wirkt sehr schlicht aber anrührend beeindruckend.

Höhenflüge

Vom Empire State Building Blick auf UN-Gebäude und Hudson River

Vom Empire State Building Blick auf UN-Gebäude und Hudson River

Es hat schon etwas Rauschartiges, wenn man mit den superschnellen Fahrstühlen in die obersten Etagen der Aussichtsplattformen des Rockefeller Centers und des Empire State Buildings katapultiert wird. 80 Stockwerke in ca. einer Minute sind schon eine Leistung. Zum Vergleich: Unser Fahrstuhl in unserer Unterkunft schaffte demgegenüber gerade die elf Etagen in gut einer Minute. Man hatte dort aber auch extra darauf hingewiesen mit dem Spruch: „Wir wissen, dass wir nicht die schnellsten Fahrstühle New Yorks haben“.

Vom Rockefeller Center Blick auf Empire state Builing

Vom Rockefeller Center Blick auf Empire state Builing

Die Ausblicke von oben auf die Stadt sind ein wahrer Renner, besonders bei der guten und klaren Sicht die wir tagsüber hatten. Im Rockefeller Center blickt man dabei aus der 76. Etage auf die „Ameisenwelt“ hinab, im Empire State Building sowohl vom 86. wie auch vom 102. Stockwerk. Dabei hat es sich vom Erlebniswert her ausgezahlt, dass wir die eine Turmbesteigung bei Tageslicht, die andere bei Dunkelheit mit Blick auf die leuchtende Glitzerwelt unternommen haben.

 

NYC’s Grüne Lunge

Dabei handelt es sich selbstredend um den Central Park im Norden Manhattans oder im Süden von Harlem. Einigermaßen autofrei gehalten  tummeln sich in ihm Scharen von Joggern, Spaziergängern, Fahrradfahrern, Fahrrandrikschas und Pferdekutschen. Die beiden letzteren Gruppen können zu stolzen Preisen gemietet werden. Z.B. kostet eine Minute Fahrradrikscha zwischen $3,50 und $4,00. Kutschen sind teurer. Aber auch diese Preise sind wie auf einem arabischen Basar verhandelbar nach dem Motto, den erstgenannten Preis ablehnen, den zweiten ebenfalls, einen eigenen Preis vorschlagen und sich einigen.

Akrobatik im Central Park

Akrobatik im Central Park

Voller Stolz wird immer wieder darauf hingewiesen, dass dieser Park „men made“ ist, also außer dem hügeligen und felsigen Untergrund nichts Natürliches hat. Jeder Baum, jeder Strauch sei gepflanzt, jeder Grashalm ausgesät. Und zwischendurch finden sich neben den großen und kleinen Teichen immer wieder gepflasterte und geteerte Flächen, auf denen sämtliche Arten von Straßenkunst par excellence geboten werden.

Den Rahmen für diese Grünfläche bilden natürlich Hochhäuser, wobei die Aufteilung gilt , wer wo residiert – „wohnen“ wäre als Begriff zu schwach..An der östlichen Seite haben sich „The Old Ones“ eingenistet, sprich Politiker und Honoratioren, auf der westlichen „The New Ones“, das bedeutet Stars und Sternchen aus allen Sparten der Unterhaltungsindustrie. Wer es sich denn leisten kann! Und an der Nordseite begrenzt das Harlemviertel den Park, ein Stadtteil, in den man auch tagsüber allein nicht hineingehen sollte, so wird angeraten.

Und sonst noch?

Was fiel uns als „New York Neulinge“ noch auf? Schließen wir mit einer ungeordneten Sammlung.

Nach Thanksgiving und Black Friday waren die Geschäfte und Straßen quasi über Nacht auf Advent und Weihnachtsgeschäft umgestaltet.

Verkehrsbändigung zu Pferde

Verkehrsbändigung zu Pferde

Die innerstädtischen Verkehrsströme sind kaum entwirrbar. Per Auto kommt man im Stadtzentrum sowieso kaum voran, alles steht und hupt. Zu Fuß geht es aber häufig auch kaum schneller. Denn besonders in den Straßen um den Times Square wird man nur allmählich weitergeschoben, wie auf einem überfüllten Weihnachtsmarkt.

Für Besichtigungen sogenannter Hauptattraktionen plane man viel Zeit ein. Die Schlangen an den Ticketschaltern lassen Wartezeiten von einer Stunde zur Regel werden. Das Ganze wiederholt sich dann an den eigentlichen Eingängen. Sicherlich spart man etwas Zeit ein durch vorherigen online-Kauf oder den City Pass. Aber auch dieser Vorteil hält sich sehr in Grenzen. So sind denn viele Managements dazu übergegangen, Tickets mit Zeitangaben für den möglichen Einlass auszugeben. Also: um 11.00 Uhr Ticket gekauft bei Einlassberechtigung um ca. 14.00 Uhr. Dieses System erspart zumindest zu langes Stehen in Warteschlangen.

Das Preisgefüge in NYC liegt nicht nur bei Hotels und Restaurants in höheren Kategorien. Auch kleine Cafés, Souvenirläden oder Supermärkte lassen sich die zentrale Lage sehr gut entschädigen. Selbst McDonald und andere Fastfoodketten nehme einen nicht geringen „Downtown-Zuschlag“.

Dagegen auffallend preisgünstig verhalten sich „Eateries“, also Speiselokale mit Buffetangebot. Gut in der Qualität, immer frisches Obst und Gemüse als Beilage, bieten sie eine große Auswahl an Gerichten. Es lohnt sich auch, unter diesem Aspekt „normale“ Lebensmittelgeschäfte zu betreten. Denn oft findet man hier eine Buffetabteilung.

Das war’s

New York City bildete den Abschluss einer gut siebenmonatigen Reise. Nunmehr, Anfang Dezember 2013 bringt uns das Flugzeug wieder zurück ins gute alte Europa. Mit diesem Artikel endet dann auch die Reiseberichterstattung über die Tour.

Wir sind mal wieder voller Erlebnisse, die erst noch wirklich verarbeitet werden müssen, nicht zuletzt auch durch weitere DiaVorträge. Bedanken möchten wir uns für das Interesse an unseren blogs und Zeitungsartikeln. Vielleicht treffen wir uns ja einmal, z.B. auf einer unserer zahlreichen Vortragsveranstaltungen.

Times Square Gewühl

Times Square Gewühl

Bis dann!

Gabriele & Wolf Leichsenring

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolf Leichsenring
Wolf Leichsenring

Gabriele & Wolf Leichsenring „Die Welt ist ein Buch. Und wer zu Hause bleibt, liest nur eine Seite darin“, lautet ein Spruch des weltoffenen Heiligen Augustinus (354-430 AD). Gabriele & Wolf Leichsenring sind lesefreudig. Mit einer einzigen Buchseite haben sie sich noch nie zufrieden gegeben. Wohnmobilisten seit nunmehr 30Jahren – und somit völlig „hoteluntauglich“ - blättern sie stetig im „Buch der Erde“, haben sich darin bereits recht vielfältige Kapitel erarbeitet. Sie reisen überall dorthin, wohin das Wohnmobil sie trägt. Dabei scheuen sie nicht davor zurück, ihr WoMo auch einmal für eine längere Schifffahrt verladen zu lassen, z.B. nach Nordamerika. Seitdem sie ihren früheren beruflichen Pfaden (Lehrtätigkeiten) den Rücken gekehrt haben, stehen Langzeitreisen in fernere Ecken unseres Erdballs auf dem Programm. Mit der Zeit würden sicherlich viele der gewonnen Impressionen im Nebel der Erinnerungen verblassen oder gar gänzlich verschwinden. Um dem vorzubeugen, werden Berge von Fotos geschossen und regelmäßig Reiseberichte geschrieben. Damit nicht genug! Anfragen von Zeitungsverlagen ließen und lassen sie „live von unterwegs“ berichten. Blogs, sowohl auf der eigenen Website ( http://ga-wo.leichsenring.net/reisen/ ) wie auch schwerpunktmäßig für den Reisebuchverlag „traveldiary“, Hamburg, ergänzen das Schreibprogramm. Somit erscheint es dann nur konsequent, dass derartige Aktivitäten schließlich in der Publikation mehrerer Bücher mündeten mit den Themenschwerpunkten „Nordamerika“ und „Marokko“. Als gefragte Dozenten berichten sie in Form von DiaVorträgen über ihre Reisen, wobei die Zuhörerschaft sich entweder den eigenen Erinnerungen hingeben, auch einmal neue Pläne schmieden, ihren Wissensdurst stillen oder sich einfach in Träumereien fallen lassen kann. Bewährt hat sich Arbeitsteilung der beiden Globetrotter: Mit ausgeprägtem, motivsicherem Blick bannt Gabriele Leichsenring das Gesehene und Erlebte in ihre Kameras. Die entsprechenden Texte stammen aus der Feder von Wolf Leichsenring. Und so arbeiten sich diese neugierigen, vom Fernweh heimgesuchten Weltenbummler durch das dicke Buch des Globus‘. Wer aber auch eine andere – künstlerische – Seite dieser beiden Reiseautoren kennenlernen möchte, der rufe einfach deren weitere Website auf: http://ga-wo.leichsenring.net/kreativ/

No Comments

Post A Comment

eighty + = ninety