Die Spiele mögen beginnen

Die Spiele mögen beginnen

Samstag, 14. Juni Hamburg Fischmarkt.

Drei von der Löschstelle

Drei von der Löschstelle

Auf St. Pauli ist man verrückte Typen ja gewohnt. Im Rampenlicht Hamburgs sonnen sich gerne obskure Tpyen – und heute gehören wir dazu!

Heute ist der Start der Baltic Sea Circle Rallye. über 100 Fahrzeuge tummeln sich auf dem Fischmarkt, mittendrin Team 34, unser Ziegler Spritzenwagen Mercedes 310 L. Davor Ahmet, Michel und ich in 40 Jahre alten Feuerwehrklamotten – bereitgestellt von den Hamburger Feuerwehrhistorikern e.V. Danke Jungs, durch Euch sind wir noch mehr aufgefallen ;-)

Selfie mit Wikingerin

Selfie mit Wikingerin

Aber irgendwie war das ja auch Sinn der Sache! Mit dem Klassiker „Fire & Ice“ laut dröhnend aus unser Feuerwehrsirene haben wir uns an unserem Startplatz eingereiht und – nach Monaten Vorbereitungszeit – die ersten Anweisungen erhalten.

Zwei Fixpunkte gibt es auf unserer Reise, die Lofoten und Tallin, die estnische Hauptstadt. Dazwischen werden zahllose Rallyeaufgaben die 7.500 km Rallyestrecke versüßen. Zum Beispiel, dass wir uns irgendwo fotografieren müssen mit einem Polizisten auf den Armen- oder dass wir ein Foto von uns als Wikinger machen. Vielleicht können wir gleich zwei auf einen Streich lösen? Also haben wir uns eine schicke Wikingerin geschnappt und eben die auf den Arm genommen. Was man hat, das hat man! Und ich habe den Eindruck, Punkte haben wir dabei auch irgendwie gesammelt…

Starthinweise von Maschine

Starthinweise von Maschine

Um 12 Uhr ist es dann soweit! Also ungefähr um 12:00 Uhr. Irgendwie nimmt man das hier nicht so genau und außerdem mache ich die Rallye auch ohne Uhr. Wozu braucht man die auch? Wenn ich morgens mit den Pfannen gegeneinander schlage, ist Frühstück, wenn die Sonne untergeht, ist Schlafenszeit. Und wenn die Sonne nicht untergeht – also von Tag 4 bis Tag 9, dann schlafen wir halt einfach nicht!

Und jetzt geht’s erstmal Richtung Nordost, und das mit Martin. Martin? Hatten wir noch nicht erwähnt? Ja, das wussten wir bis vor 1 Stunde selbst nicht. Martin würde uns als Blinder Passagier auf die Pritschen gepackt. Und Martin wird einen Dokumentarfilm über die Rallye drehen – falls er wieder aufwacht… Denn im Moment weiht er unsere Pritschen ein. Wobei Martin an sich gar kein Problem ist. Aber mit seinen beiden Materialrucksäcken, der Kameraaustattung und dem was man halt so braucht, könnte er fast einen eigene Feuerwehrwagen füllen – oder eben unseren bis zum Dach!

Nur noch 15 Tage und 2 Stunden bis zum Zieleinlauf!

traveldiary
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