Etappenziel

Etappenziel

Mad Max - Firetruck

Mad Max – Firetruck

Eigentlich sollte man einen Artikel ja nicht gleich mit dem besten Bild beginnen. Tun wir auch nicht, es kommen noch geilere! Überhaupt können wir unsere Eindrücke nur in Auszügen wiedergeben, sonst müsste ich den ganzen Tag schreiben – und bekäme keine neuen…

Das Bild hier zeugt von einer unserer Rallye-Aufgaben, nämlich unser Auto entsprechen dem Endzeit-Movie Mad Max aufzupimpen. Wer von uns die Rolle von Mel Gibson übernimmt und wer Tina Turner ist, lassen wir dabei mal dahin gestellt. Schon seit Tagen machen wir uns Gedanken, ob wir wirklich was an unserem Auto umbauen wollen. Doch dann ringen wir uns durch und steuern an einer Baustelle eine Megawalze an. Kaum stehen wir da, hält ein schwarzer Passat Kombi neben uns und wir werden angesprochen – vom Lufthansa Magazin – und die wollen über unsere Rallye berichten. Und dann bei dieser Aktion. Na herzlichen Glückwunsch! Also zerlegen wir unter Zeitdruck den kompletten Monstertruck, entkernen unser Feuerwehrfahrzeug und setzen ihn einfach rein. Zwei Grillstangen noch als Wurfwaffen und Mad Max kann einpacken. Danach geben wir die Walze natürlich wieder frei und fahren friedlich weiter zum ersten Etappenziel.

Gesangstunde am Nordmeerstrand

Gesangstunde am Nordmeerstrand

Das erste Etappenziel ist eine Wiese direkt am Nordmeer auf den Lofoten, genauer gesagt der Insel Vestvagoy. Drumherum eine unglaubliche Landschaft, zahllose Buchten, hohe sattgrün bewachsene Berge, blaugrün schimmerndes Meer, rote Schwedenhäuschen, in Sonne und Regen aufgehängter Trockenfisch und Fischerboote – ach und Kurven.

Sonne in der Nacht

Sonne in der Nacht

Am Treffpunkt dürften vielleicht 20 Teams schon zugegen sein, als wir eintreffen, etwa eine Stunde vor der gesetzen Zeit. Bis zum Späten Abend sind bestimmt über 90 Teams eingetroffen. Alle sind es wahrscheinlich nicht, aber es gibt auch keine Infos über Ausfälle.

In einem Mix aus Sonne, Wolken, Wind und Regen werden die Grills angeworfen und Holzhaufen entzündet, das Feuer lodert in die Nacht, die einfach nicht dunkel werden will und unser Biorhythmus will einfach nicht müde werden. Mehr aus Vernunft denn aus Müdigkeit beschließen wir gegen 0:30 Uhr, dass die Nacht beginnt. Denn Extremsportler wie wir müssen alles dafür tun, dass wir in Topform bleiben. „ALLES!“ rufe ich mir nochmals selbst zu, bevor ich die Schlafbrille über die Augen ziehe.

Und was haben wir davon? Verpennt! Als ich um 8 Uhr aufstehe, fährt das erste Auto bereits los und übernimmt die Führung. Wir dagegen, gehen den heutigen Tag entspannt an, Frühstücken mal wieder etwas ausgiebiger, nutzen nochmal die Waschmöglichkeiten für Körper und Geschirr und schauen uns anschließend die heimische Fischwelt an. Nach dem „aromatischen“ Surströmming diesmal Trockenfisch und einen Wal. Der aber leider tot – und mit einem Duft, der nicht unbedingt angenehmer ist als der von Surströmming.

Wal vorm Leuchtturm

Wal vorm Leuchtturm

Und danach sind wir wieder in Rallyemodus übergegangen und Michel in eine Polizeikontrolle gefahren. Sollten wir nicht noch ein Foto davon machen, wie wir einen Polizisten auf dem Arm tragen…?

Einer noch: Wäre es nicht ein Brüller, wenn alle drei teilnehmenden Feuerwehrwagen (ein Ford Transit, ein Chrysler und wir) ihren Tankdeckel verloren hätten? Haben sie. Diese Rallye verlangt uns einfach alles ab ;-)

traveldiary
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1Comment
  • Anke
    Posted at 07:04h, 20 Juni Antworten

    Ich grüsse aus aus HH. Verfolge jeden Tag mit Spannung Blog und live tracking. Das ist echt super und ich habe das gefühl, ihr habt eine unvergessliche zeit!!!! Wie schade, das ich zur ankunft nicht hier bin, aber ich hoffe fest auf ein privates erlebnisberichttreffen mit live storys und pics!!!!!
    Liebe Grüsse. Anke.

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