Gedankengut

Gedankengut

Wenn man in der Ferne lebt wie ich, spuert man recht schnell was anders ist, was gut ist. Nach einiger Zeit spuert man aber auch was fehlt und das kann leicht dazufuehren, dass die guten Dinge ueberschattet werden von dem Gefuehl ein Opfer zu bringen, auf etwas zu verzichten, was Unzufriedenheit zur Folge hat. Wieso vermisse ich Dinge, die ich einst verwuenscht habe? Weil ich sie jetzt nicht mehr habe. Die negativen Seiten sind verschuettet, als haetten sie nie existiert und die Vergangenheit blueht in schoensten Farben in meinem Kopf. Wie kann da ein stressiger und manchmal auch belastender Alltag in Neusseland standhalten? Wie bekaempft man die schlechten und boesen Gedanken, die einem dann so schnell in den Kopf schiessen und das Hier und Jetzt trueben?

Indem man sich auf die guten Gedanken konzentriert in diesem kleinen Land, wo die Mehrheit immer noch aus Schafen besteht, dann Kuehe, dann Menschen. Ich moechte die guten Seiten an Neuseeland bewusst erfassen und so zum Zustand der Bewunderung und Wertschaetzung zurueckkehren. Die Schatzinsel am anderen Ende der Welt, die nun mein Zuhause ist, bietet in vieler Hinsicht eine Bereicherung fuer mich aber auch fuer die Menschen die ich liebe und die mich lieben. The grass is always greener on the other side…yeah right. Ich glaube man kann das gruenste Gras im eigenen Garten haben, man darf nur nicht staendig zum Nachbarn gucken.

Michaela Hanke
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