Reisen durch Winter und Welt

Reisen durch Winter und Welt

Hallo liebe Reisefreunde!

Nun kommt sie wieder die Zeit. Die des Schenkens. Die der großen Pläne für die nächste Reise. Die der Wünsche für das neue Jahr. Die der Sprüche, die man in Karten schreiben muss.
Und wer erfindet die eigentlich alle? „Keep calm und irgendwas“ kann ich schon nicht mehr hören und will es nicht mehr lesen und doch stolpert man immer wieder über Sätze, die einem neu sind und die doch so viel Wahrheit enthalten, dass man es schon immer wusste – es einem nur nie gesagt wurde. Bisher …
… aber so ist es eben, das Leben ist zu kurz um wahr zu sein ;-)

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Dies sind die Themen unseres aktuellen Newsletters.

Aus dem Verlag & der Welt
1. Home is …
2. Bergweh
3. Kälteerfahrung
4. Ab in den Süden I
5. Ab in den Süden II

Home is …

Home is …

… where you park it

Als ich diese Holzkachel entdeckt habe, musste ich sie haben. „Home is where you park it“! Ist das nicht das Mantra der Weltenbummler? Zugegeben, nicht der Tramper, Hitchhiker und Pilger, aber all derjenigen, die mit ihren Fahrrädern, Motorrädern, Autos, WoMos, Bullis und Trucks die Welt umrunden – oder davon träumen?

Unsere Autoren von „Abenteuer Hippie Trail“ bis zur „Weltreise mit Kindern“, all sie sind Globetrotter, die dort ein Zuhause finden, vielleicht auch nur ein Zuhause auf Zeit, wo sie für einige Zeit zur Ruhe kommen. Aber was ist falsch an einem Zuhause auf Zeit? Von der Wiege bis zur Bahre mag heute nicht mehr der typische „Wohnensweg“ sein, vielleicht kann heutzutage ein „Lebensabschnittszuhause“ auch eine Heimat sein!

Aber warum darüber philosophieren, stöbert doch einfach in den Reiseträumen unserer Autoren und lasst Euch mitnehmen, auf einen ganz persönlichen Trip um die Welt …

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Bergweh

Bergweh

Von der Faszination der Alpen

Winter hat für mich automatisch mit Bergen und Schnee zu tun. Ja, ich weiß, Schnee auf den Straßen ist doof, Schneeräumen müssen auch, dann machen die zu allem Übel auch noch kalt dazu. Und dann auch noch dieses Weihnachten mit dem Shoppingstress und den weiten Fahrten zu den Liebgewonnenen auf verstopften, vereisten Straßen.

Aber der Winter ist auch die Zeit, zu der der Schnee eine unschuldig weiße Decke über alles legt, Stille einkehrt, man die Spuren von Wildtieren im jungfräulichen Schnee entdeckt, Vögel und Eichhörnchen näher an die Häuser rücken, um die Futterstationen zu plündern und man mit Skiern oder auf dem Board die Hänge hinunterwedeln kann. Das dann meist wieder nicht so ganz allein und in Stille …

Ein „Bergweh“ kann ich somit gut nachempfinden, gerade in dieser winterlichen Zeit. Doch natürlich haben die Berge auch im Sommer ihren Reiz, die kargen Felsen üben eine dominante Faszination aus, die Natur schmiegt sich daran und zumindest etwas abseits des Zugspitzplateaus ist sie wieder da, die Stille, die Einsamkeit, die Allgegenwärtigkeit der Natur.

Barbara Esser kennt das „Bergweh“ seit langem, ist ihm verfallen, kennt die Berge im Winter, wie im Sommer. Aktiv im Deutschen Alpenverein packt die gebürtige Schweizerin der Wunsch, das Matterhorn zu bezwingen. Stück für Stück arbeitet sie sich heran, übt im Tiefschnee, absolviert Höhentrainings bis sie erneut am Fuße des Berges steht und ihrem Traum entgegen steigt …

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Kälteerfahrung

Ost-Erfahrung

Im Winter am Baikal

Nicola Haardt hat gerade eine ausgiebige Vortragssaison hinter sich, hat von ihrer „Ost-Erfahrung“ in zahlreichen deutschen Städten berichtet und ihr gleichnamiges Buch vorgestellt. Ein Buch über ihre fast zweijährige Osterfahrung, die sie alleine mit ihrem Fahrrad von Deutschland über das Baltikum, über den Ural bis an den Baikalsee gebracht hat – und nach einem eisigen Winter am und auf dem See – über die Südroute der Stanstaaten zurück nach Hause.

Und wie erholt sich solch eine wagemutige Radreisende wie Nicola von einer Vortragssaison? Sie reist an den Baikal. Für drei Monate. Jetzt, im Winter. „Gerade im Winter!“, antwortete sie mir auf meine entgeisterte Frage. Schon einmal hat sie in einem Eisloch auf dem zugefrorenen Baikalsee gebadet, hat den See mit dem Fahrrad überquert, auf ihm übernachtet, an seinem Ufern in einer kleinen Datscha den Winter verbracht, einige Zeit in Irkutsk gelebt.

Dabei hat sie Russland und den Baikal in ihr Herz geschlossen, was man sehr gut verstehen kann, wenn man die Geschichte ihrer „Ost-Erfahrung“ liest oder live vorgetragen bekommt. Die nächsten Live-Termine werden nun ein paar Monate auf sich warten lassen, das Buch zum „Selbstver(r)eisen“ können wir aber umgehend liefern!

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Ab in den Süden I

Krokodile im Gepäck

Krokodile im Gepäck

Genug der Kältethemen? Okay. Dann lasst uns über die Südhalbkugel reden! Wenn es bei uns eisig kalt ist (oder sein sollte), trägt der Weihnachtsmann auf der Südhalbkugel Badeshorts, steht auf dem Surfbrett und trinkt Cocktails statt Glühwein und der Nikolaus muss die kleinen Geschenke in Flip Flops stecken statt in Stiefel. Weihnachten Down Under fühlt sich schon irgendwie komisch an…

Aber davon abgesehen, bin ich ein absoluter Australien-Fan! Nicht der einzige, da gibt es durchaus mehrere, die vom 5. Kontinent fasziniert sind und ich erinnere mich gerne an den Diavortrag eines Fotojournalisten vor meiner ersten Australienreise zurück und an die folgenden Worte: „Wenn du nach Neuseeland reist, kommst du zurück und hattest eines geniale Zeit. Wenn du nach Australien reist, kommst du zurück und bist süchtig!“. Und ich flog hin, kam zurück und war süchtig.

Einer, der sich aufgemacht hat, den Krokodilen die Stirn zu bieten ist Lasse Schmidt. Raus aus dem Studium, rein ins Abenteuer. Wortgewaltig und mindestens ebenso wortwitzig hat er für uns ein Buch geschrieben, das einen mitzieht wie ein Roadmovie, das die Sucht eher noch verstärkt als Abhilfe schafft.

Übrigens einer der Titel unseres Verlages, die wir auch als Hörbuch verwirklicht haben, packend gesprochen mit der Stimme des Schauspielers Matthias Lühn. Und natürlich findet Ihr Buch und Hörbuch in unserem Shop …

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Ab in den Süden II

Grüner wird’s nicht

Grüner wird’s nicht

Süchtig oder nicht, wir haben da noch einen Toptipp für die Südhalbkugel in der Hinterhand. Aotearoa, wie die Doppelinsel östlich von Australien (rechts …) gerne genannt wird. Eigentlich sind wir zwar selbst noch nicht dagewesen, doch wenn man „Grüner wird’s nicht“ von Felix Reid gelesen hat, ist man sich dessen kaum noch bewusst.

Felix hat das gesamt Land bereist, von oben bis unten, von der West- zur Ostküste ist er unterwegs gewesen und davon zu berichten versteht er wie kaum ein zweiter. Kein Wunder, ist das Schreiben doch sein Beruf. Felix Reid ist Ghostwriter und so mag manch einer von Euch schon eine „Autobiographie“ aus seiner Feder gelesen haben, auch wenn nirgendwo Felix Reid’s Namen drauf stand.

Auf diesem Buch steht sein Name drauf, zu diesem Buch steht Felix Reid, auch wenn wir eine harte Diskussion über das Schafsfoto auf Seite 161 hatten. Aber da sind wir als Verlag eisern geblieben, Robben, Keas gut und schön, aber mit all unseren Neuseelandvorurteilen machen wir kein Buch über das Land ohne Schafsfoto!

Obwohl wir zugeben müssen, dass dieses Buch noch weit mehr über Neuseeland zu bieten hat. Also lesen!

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Wir wünschen Euch tolle Feiertage und einen guten Start in ein reisereiches Neues Jahr!


Jens Freyler
jens@traveldiary.de
traveldiary.de Reiseliteratur-Verlag, Hamburg

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