Tamarindo – Tamagringo

Tamarindo – Tamagringo

Ein Abend in Tamarindo

Mein erster Stopp in Costa Rica führte mich ausgerechnet in die wahrscheinlich am wenigsten typische Stadt im Land, nach Tamarindo. Schnell fand ich heraus, warum das Städtchen auch „Tamagringo“, nach gringo, dem lateinamerikanischen Wort für die US-Amerikaner, genannt wird.
Nach meiner Ankunft war ich überrascht, wie westlich und modern dort alles war, an jeder Ecke gab es teure Restaurants hinter großflächigen Glasfronten, schicke Cafés und Burgerläden, die nicht nur als Fast-Food-Lieferant dienten, sondern auch gleichzeitig als Pub und Partyhotspot. US-Amerikanische Familien mit Kleinkindern und Hunden bevölkerten den Strand. Die Stimmung war freundlich und zurückgelehnt, aber dennoch wirkte alles ziemlich künstlich. Nicht ein einziges normales Haus, kaum eine einheimische Familie sah ich hier.

Muschelsand

Meine Tage in Tamarindo vergingen unspektakulär und ich freundete mich trotz meiner anfänglichen Vorbehalte jeden Tag mehr mit diesem Touristenort an, denn er hatte neben den ganzen glitzernden Läden auch einen traumhaft schönen Strand. Schon ein paar Minuten außerhalb der Stadt war der Strand wild und naturbelassen, weitläufig und einsam. Das Meer glitzerte türkis und Bäume boten angenehmen Schatten vor der gleißenden Sonne. Hier ließ es sich aushalten! Ein Mal konnte ich sogar von meinem komfortablen Platz am Strand aus eine Gruppe Brüllaffen von einem Baum zum nächsten springen sehen.

Sarah
Sarah Bannholzer

Hallo, mein Name ist Sarah und ich bin seit Mitte August in León, Nicaragua. Dort mache ich ein Praktikum als Deutschlehrerin und versuche in meiner Freizeit Nicaragua so gut wie möglich kennenzulernen. Anschließend werden für mich die Nachbarländer Costa Rica und vielleicht auch Panama in den Fokus meiner Reise rücken. In den kommenden Monaten möchte ich euch hier von meinen Erlebnissen berichten,von meinem Alltag in León, von touristischen Highlights, Surferstränden, einsamen Inseln, unberührter Natur, Bergdörfern, Kolonialstädtchen und natürlich meinen Erfahrungen mit dem Unterrichten.

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