WG-Leben am Playa Maderas

WG-Leben am Playa Maderas

Playa Maderas

Vor etwas mehr als einem Monat war ich bereits in San Juan der Sur, ganz im Süden Nicaraguas, und habe von der Partystadt berichtet. Als ich nun aus Costa Rica zurückkehrte und wieder in der Gegend war, wollte ich den Backpacker-Hotspot San Juan vermeiden, aber dennoch surfen gehen. So verschlug es mich in das Hostel Clandestino am Playa Maderas, nur eine halbe Stunde von der lauten Sadt entfernt. Dort ticken die Uhren eine ganze Spur langsamer. Am Strand gibt es zwei Restaurants und Surfbrettverleiher und auf dem Hügel, auf dem das Hostel liegt, nichts außer ein paar schicken Hotels. Einen Supermarkt oder ein Kiosk sucht man dort vergeblich, die einzige Möglichkeit, sich mit Lebensmitteln einzudecken, ist ein Lieferwagen, der zwei Mal in der Woche durch das Örtchen fährt und Obst, Gemüse, Brot und Eier verkauft und immer von allen sehnsüchtig erwartet wird. Auch sonst passiert dort nicht viel, alles dreht sich ums Surfen.

Hier kann man sich wohlfühlen – Hostel Clandestino

Eigentlich wollte ich lediglich zwei oder drei Tage bleiben und dann weiterfahren, geblieben bin ich aber eine ganze Woche. Das Hostel war einfach zu schön, bestehend aus verschiedenen Hütten inmitten tropischer Vegetation und nur wenigen Gästen. Da die meisten dort lange blieben, stellte sich schnell ein vertrautes Gefühl ein, eher als würde ich in einer WG wohnen anstatt in einem Hostel. Das war schön zum Entspannen und Wohlfühlen. Eine kleine Auszeit aus dem typischen Backpackerleben in Hostels, in denen man sonst jede Nacht mit anderen das Zimmer teilt.

Sarah
Sarah Bannholzer

Hallo, mein Name ist Sarah und ich bin seit Mitte August in León, Nicaragua. Dort mache ich ein Praktikum als Deutschlehrerin und versuche in meiner Freizeit Nicaragua so gut wie möglich kennenzulernen. Anschließend werden für mich die Nachbarländer Costa Rica und vielleicht auch Panama in den Fokus meiner Reise rücken. In den kommenden Monaten möchte ich euch hier von meinen Erlebnissen berichten,von meinem Alltag in León, von touristischen Highlights, Surferstränden, einsamen Inseln, unberührter Natur, Bergdörfern, Kolonialstädtchen und natürlich meinen Erfahrungen mit dem Unterrichten.

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