Eine vielseitige Insel der Kontraste – Bali from South to North…

Eine vielseitige Insel der Kontraste – Bali from South to North…

Slamat pagi = Guten Morgen :)
Apa kabarmu? (Wie geht’s euch?)
Saya baik (Mir geht’s gut). Mir geht’s sehr gut, ich fühle mich so entspannt wie schon ewig nicht mehr…

Während der letzten Tage habe ich Bali vom Süden bis hoch in den Norden erkundet – eine Insel voller Kontraste. Zunächst einmal fuhr ich mit Isaac und Silvia zu einem sehr günstigen Bed & Breakfast in Jimbaran, dessen Inhaber ein witziger Niederländer namens Hermann ist. So konnte ich mit 5€ die Nacht inkl. Frühstück etwas sparen und jeden Tag ein anderes leckeres großzügiges Frühstück genießen (wobei frittierte Nudeln morgens um 8.00 nicht zu meinen Favoriten zählte haha). Ich hatte das Vergnügen mit 2 befreundeten Pärchen von Isaac und Silvia Bekanntschaft zu machen, die sie während der letzten Monate beim Reisen kennengelernt und in verschiedenen Orten getroffen hatten und nun kreuzten sich ihre Reisen zum letzten Mal in Jimbaran. Eine sehr sympathische Runde!! Tania und Manu aus Málaga sowie Babsi und Lukas aus Wien. Tania schreibt einen sehr interessanten Blog auf Spanisch, über die persönliche Weiterentwicklung und das Konfrontieren seiner Ängste (http://revolucionat.com/) und Manu hat 3 Jahre lang in Erfurt gelebt, quasi ein Wahl-Ossi, und spricht dementsprechend auch sehr gut Deutsch – so gewannen sie im Nu‘ mein Herz :) Ich freue mich riesig, dass ich so unkomplizierte und witzige Tage mit ihnen verbringen konnte. Tania und Manu hatten uns den 20min entfernten Karma Beach als besten Strand Balis empfohlen, wo wir jeden Tag verbrachten, bis die anderen abreisten und ich endlich meinen Termin im Immigrationsbüro bekam. Davon abgesehen, teilte ich mir das 4-Bett-Zimmer witzigerweise mit 2 deutschen Mädels, Tanja und Julia, denen ich natürlich direkt vom Karma Beach vorgeschwärmt habe, sodass sie auch mitkamen.

Das Hinfahren mit Moped Taxi war kein Problem, nur die Rückfahrten lagen mir nicht so. Am Sonntag blieb ich bei einem abgelegenen Restaurant hängen und fand 1h lang kein Taxi weit und breit, mit 3 verschiedenen Apps, bis mir ein anderer Spanier half und mich zu einer belebteren Straße fuhr, an der ich problemlos ein Moped Taxi bestellen konnte. Am Folgetag durfte ich bei der deutschen Tanja auf ihrem geliehenen Moped mitfahren, das war super, nur leider hatten wir auf dem Rückweg plötzlich einen Platten – irgendwas passiert immer. Gott sei dank hatte ich mir 2min vor dem Platten meine indonesische SIM Karte aufgeladen, so konnten wir die anderen kontaktieren, um Herrmann um Hilfe zu bitten. Eine Stunde später kam dann unsere Rettung – kein Van, kein Hermann, nein – seine indonesische Frau und eine Angestellte auf einem Motorrad. Die Frauen haben hier alles im Griff. Für einen kurzen Moment sah ich Tanja und mich schon zu viert im indonesischen Stil auf dem Motorrad zum Hostel fahren, aber nein, wir tauschten lediglich die Motos und sie brachten den kaputten Reifen zur Werkstatt ;-)

Am Dienstag war dann mein letzter Abend in Jimbaran, weil ich Mittwoch endlich zum Immigrationsbüro fahren konnte, und glücklicherweise hatte uns Hermann alle zum BBQ eingeladen, um den 1-jährigen Geburtstag seiner kleinen Tochter Joy zu feiern. Die kleine Joy war mit dem ganzen Trubel etwas überfordert, aber die Erwachsenen hatten ihren Spaß.

Es gab unglaublich viel zu Essen, ein Schlaraffenland sag ich euch – gegrilltes Fleisch, gegrillten Fisch, gegrillte Garnelen, 6 verschiedene selbstgemachte Soßen, ganz viel Chili, mmmhhh…Marco, ein musikalisch sehr talentierter Angestellter, unterhielt uns alle mit Gitarre und Gesang – ein sehr schöner Abend :)

Isaac und Silvia waren abends abgereist nach Sri Lanka, von Tania und Manu verabschiedete ich mich Mittwoch früh und Babsi und Lukas zogen am Dienstag gemeinsam mit Tanja weiter nach Canggu, aber unsere Wege werden sich während der nächsten Tage und Wochen wahrscheinlich nochmal kreuzen :)

Für mich ging es alleine weiter, erster Stop war das Immigrationsbüro in Denpasar. Rucksack beim Mopedfahrer vorne zwischen die Beine geklemmt, Helm auf und los gehts (ich bereite mich Stück für Stück auf meine Harley Davidson Tour im Juli mit Henrique vor)…Im Immigrationsbüro ging es dank der Hilfe der Agentur ganz fix und die Behörden haben was zu lachen mit dem lausigen Passbild, das von mir gemacht wurde. Dann fuhr ich weiter nach Ubud. Ich hatte die Tage zuvor recherchiert, wie ich am günstigsten nach Nordbali komme und wie ich mich dort am besten ohne eigenes Moped fortbewegen kann, weil der Norden weniger touristisch ist und die Taxi Apps nicht funktionieren. U.a. hatte ich in verschiedenen Facebook-Gruppen eine Umfrage gestartet, um zu sehen ob andere Backpacker mit mir in den Norden reisen möchten, um Kosten zu teilen, oder ob jemand einen Tipp für mich hat. Doch anstelle von anderen Backpackern, meldeten sich zahlreiche balinesische Tourguides bei mir, die mich für viel Geld umher fahren wollten, weil sie wahrscheinlich nur die Dollarzeichen in meinen Augen sahen. Aber natürlich gab es auch ein paar Leute, die mir tatsächlich weitergeholfen haben, so erfuhr ich von einen günstigen Shuttle Bus von Ubud nach Lovina und boten mir ihre Hilfe vor Ort in Lovina an. Mein Plan ging auf hehe :)

Am Mittwoch fuhr ich also von Denpasar zurück nach Ubud und verbrachte spontan eine Nacht im schönen Savira Bungalow (vom letzten Mal), wo ich auch Devan aus GB wieder traf :) Abends widmete ich mich dann mal wieder einer meiner Lieblingsbeschäftigungen in Indonesien: ein Chili-Ess-Wettbewerb mit mir selbst. Wieviel Chili vertrage ich? Es ist so lecker hier, es gibt eine scharfe Sambal Soße oder Chili-Lemongras-, Chili-Zwiebel- oder Chili-Mango-Gemisch…ich liebe es :)

Am Donnerstag Vormittag fand ich jedenfalls heraus, dass der Shuttle Bus einen Zwischenstop in einem Bergdorf namens Bedugul macht, inmitten der Bergseen, und dort könnte ich für den selben Preis aussteigen und an einem anderen Tag weiterfahren, perfekt, da ich diese Gegend eh erkunden wollte. Also ging es unerwartet nach Bedugul und in dem kleinen 14-Sitzer Shuttle Bus traf ich mal wieder auf ein spanisches Pärchen. Neugierig wie ich bin, sprach ich sie einfach an: Sie heißen Jesus und Silvia, kommen aus Zaragoza, und sind am Ende ihrer 6-monatigen Reise durch Südostasien. Sie schwärmten mir von Myanmar vor – definitiv ganz oben auf meiner Reiseliste für die Zukunft…Zufälligerweise waren wir 3 die einzigen, die in Bedugul ausstiegen. Die beiden sind wie ich auf der Suche nach dem authentischen Bali. Und schon während der Fahrt durch das Inselinnere sahen wir nur noch Grün weit und breit. In Bedugul angekommen, gönnten wir uns noch ein Mittagessen zu dritt in einem Warung und dann zog ich alleine mit meinem Rucksack weiter. Denn ich hatte Lust, einfach drauf los zu laufen und ein bisschen die Gegend zu erkunden. Ich folgte also der Maps.me Wegbeschreibung und traf unterwegs nur Einheimische, die mir alle freundlich zulächelten und mich grüßten. So herzlich die Menschen hier :) Die Stimmung in den Bergen hatte beinahe etwas Mystisches, aufgrund der tief durch die Berge schwebenden Wolken und des Nebels. Es war etwas frischer als im Süden, da kam mir der Weg bergauf mit dem Rucksack auch nicht so anstrengend vor und schließlich fand ich ein schönes Gästehaus inmitten vom Nix…

Die kleinen Seitenstraßen zum See waren echt schön, aber leider musste ich 3 Mal vor kläffenden streunenden Hunden mit roten Augen fliehen, die mir nicht geheuer waren wegen Tollwut. Generell sind die streunenden Hunde hier ein Problem. Sie vermehren sich unentwegt aber niemand fühlt sich für sie zuständig oder kümmert sich um sie, echt traurig. Im Süden Balis und auf Nusa Lembongan waren die kleinen Strolche aber eigentlich immer sehr zutraulich und liebebedürftig, wollten gestreichelt werden und folgten uns auf Schritt und Tritt, weil wir ihnen 5min Aufmerksamkeit geschenkt hatten. Doch das sieht in den Bergen anders aus, hier reagieren sie sehr agressiv, wenn sie Fremde sehen. Bei der letzten Ecke musste mir sogar eine balinesische Familie helfen, um unbeschert an 2 Zähne zeigenden verzausten Biestern vorbeizukommen, weil ich echt Angst hatte, gebissen zu werden. Und am Folgetag sprang mir sogar ein Hund ans Bein, während wir auf dem Moped fuhren, und versuchte mich zu beißen, aber er hatte mich nicht erwischt. Später fing es dann eh an zu regnen und so sparte ich mir weitere Entdeckungstouren am Abend.

Die Familie vom Gästehaus war jedenfalls so lieb, mir einen Fahrer zu vermitteln, der mir am Folgetag mit dem Moped die Gegend zeigen konnte. Sein Name ist Cang, und ich muss ehrlich gestehen, er war mir beim ersten Anblick mit schwarzen abgebrochenen Zähnen und sehr langen gelben Fingernägeln (der kleine Fingernagel toppte den Rekord von ca. 3cm) nicht ganz so geheuer. Aber meine Mama hat mir gelehrt, nicht oberflächlich zu sein und jedem Menschen eine Chance zu geben und die hat Cang auch verdient, denn er ist ein liebenswerter weiser älterer Mann ;) Wir fuhren letztendlich 8h umher bis nach Lovina und er half mir sogar dabei, eine günstige Unterkunft zu finden.

(Balinesische Bergfrucht)

Wir besichtigten den Wasserfall von Munduk und ich war begeistert von dem Waldweg zum Wasserfall, denn dort wächst alles, was das Herz begehrt einfach so am Wegesrand: Zimt, Arabica und Robusta Kaffee, Kakao, Papaya, Avocado, Moskatnuss und wahrscheinlich noch vieles mehr, unglaublich…Anschließend fuhren wir zu den Jatiluwih Reisterrassen, mit 400 Hektar die größten Reisterrassen Balis. Es ging durch zahlreiche Bergdörfer, vorbei an irgendwelchen Zeremonien und Feierlichkeiten.

Leider war es sehr grau bewölkt und neblig und regnete immer wieder in kurzen Schauern, und ab 11.00 hörte der Regen schließlich gar nicht mehr auf und wurde immer stärker. Ich bin froh, so gut gepackt zu haben. Denn endlich konnte ich auch mal meine lange Hose, den Pullover und die dünne Regenjacke gebrauchen. Allerdings konnte man bei diesen miesen Wetterbedingungen leider nur erahnen, wie schön die Aussichten in den Bergen bei blauem Himmel wären. So stapfte ich also mit meinen Stoffturnschuhen unter Regen durch den Matsch mitten im Reisfeld die ‚Trekkingroute‘ entlang und freute mich meines Lebens…ich versuchte es mit Humor zu nehmen und bin froh nicht in den Matsch gefallen zu sein – wäre ja nicht das erste Mal gewesen :)

Danach hat mich Cang in einem Warung zum Mittagessen eingeladen, während der Regen nur so runter schüttete, und dann ging es zur Kaffee und Kakaoplantage. Auf Bali gibt es einen ganz besonderen Kaffee, den sogenannten Luwak Kaffee. Dieser Name stammt von kleinen Katzen ähnlichen Tierchen, welche die Kaffeebohnen essen und deren Kot wird dann gewaschen, man sucht die Kaffeebohnen heraus, enthülst und röstet sie und so entsteht die teure Spezialität auf Bali: der Luwak Kaffee. Mein Geschmack ist es der Kaffee von kleinen Scheißern nicht (wahrscheinlich liegt das mal wieder an meiner angeregten Fantasie und Vorstellungskraft), aber ich durfte ganz viele andere Kaffee, Kakao und Teesorten verkosten und habe mich in den Ingwerkaffee verliebt, mmmhhhh…

 

 

 

 

 

Danach ließ mein ‚ich nehme den Regen mit Humor‘ Versuch allmählich nach und ich hatte keine Lust mehr, noch Weiteres im mittlerweile strömenden Regen zu erkunden. Wie würde mein lieber Schwager Thomas jetzt sagen? SINNLOS! Also fuhr mich Cang nach Lovina und half mir bei der Gästehaus-Suche (leider fuhr er den 1.5h langen Umweg und kannte die 30min Abkürzung nicht – aber nass bis auf die Haut war ich ja eh schon). Als wir endlich ankamen regnete es sogar in Lovina, für die Küste untypisch zu dieser Jahreszeit, ich war pappesatt. Aber abends hörte der Regen dann ENDLICH auf.

Wie versprochen meldete ich mich bei Surya (Indonesisch = Sonne), einem Balinesen aus Lovina, der mir über Facebook seine Hilfe angeboten hatte und einer der wenigen war, der mir nicht täglich Nachrichten schrieb, und durch diese Zurückhaltung gewann er mein Vertrauen. Surya kam in meinem Gästehaus vorbei, um meinen Ausflug nach Pemuteran (ein Dorf an der westlichen Nordküste) am nächsten Tag zu planen. Wir fuhren noch spontan zu einer heißen Wasserquelle vom Vulkan Batur, um mich nach dem anstrengenden Regentag zu entspannen und aufzuwärmen. Und abends gingen wir in eine Bar essen, wo Suryas Cousin mit seiner Band spielte und mich mit seiner Joe Cocker Stimme überraschte.

Am Samstag ging es dann nach Pemuteran, ein ruhiges Dorf an der Küste mit grauem Strand (normalerweise ist der Sand im Norden grau oder schwarz), doch die Unterwassersicht zum Schnorcheln war nicht so prall. Nach dem Mittagessen fuhren wir dann noch weiter westlich Richtung Menjangan Insel und Surya hatte von einem weißen Strand dort gehört. Nach einem langen versteckten Holperweg kamen wir dann endlich an und entdeckten eine kleine paradiesische Bucht und hinter Bäumen guckte ein weiteres Stück Strand hervor, wo man nur durchs Wasser hinkam. Umso abgelegener desto besser. Dieses Stück Strand gehörte zu einem noblen Resort, in dem ein Zimmer mich leider mein Wochenbudget für eine Nacht kosten würde :( Aber der traumhafte Strand und das Wasser waren kostenlos und der Sicherheitsmann hatte nix dagegen, dass wir dort bleiben. Mit diesen Strandbetten erinnerte mich die paradiesische Kulisse irgendwie an eine Bounty Werbung oder so. Wir waren überglücklich diesen kleinen versteckten Strand gefunden zu haben :)

Abends nach dem Sonnenuntergang zeigte mir Surya dann noch ein Restaurant in den Bergen mit Blick auf Lovina bei Nacht, wo ich ein fantastisches Chili Chicken probieren konnte, ena sakali (es war lecker) und anschließend mixte Surya am Strand einen balinesischen Cocktail, Arak Atak (40% Reiswein mit Honig, Zitrone und Sprite) – ich bin erstaunt, dass ich euch heute früh so problemlos schreiben kann und trotzdem um 7.00 aufgewacht bin ;-)

Gerade eben beim Mittagessen traf ich noch eine ganz süße Familie aus Leipzig, die gerade 5 Monate auf Bali mit ihren 4 und 6 Jahre alten Kindern verbringen. Es macht echt Freude eine so harmonische Familie zu beobachten und bei den Kleenen musste ich direkt an meine Nichte Leona denken :) Ich finde es beeindruckend, dass sie sich einfach so eine 5 monatige Auszeit hier genommen haben und ich hätte liebendgern noch länger mit ihnen erzählt, aber ich musste endlich los zum Internetcafé, um meinen Blogeintrag fertigzustellen ;) 

Heute Nachmittag geht’s weiter an die nördliche Ostküste, nach Tulamben, wo morgen früh um 8.00 mein Open Water Tauchkurs beginnt, bin schon ganz aufgeregt und kann es kaum erwarten :) Sampai Jumpa!

 

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Slamat pagi = Good morning :)
Apa kabarmu? (How are you?)
Saya baik (I’m fine). I’m feeling more than fine, I haven’t felt so relaxed and peaceful for a looong time…

During the last few days, I have explored Bali from south to north – an island full of contrasts…First of all, I went with Isaac and Silvia to a very cheap bed & breakfast hostel in Jimbaran, owned by a witty Dutch man called Hermann. A decent place to save money but feel comfortable, 5€ per night including a different delicious and generous breakfast every day (fried noodles at 8am didn’t count to my favorites haha). I had the pleasure to meet friends of Isaac and Silvia, whom they got to know during the last months traveling and met in different places, and now their journeys crossed for the last time in Jimbaran. A very nice crowd!! Tania and Manu from Málaga and Babsi and Lukas from Vienna. Tania writes a very interesting blog in Spanish, about personal development and the confrontation of one’s fears (http://revolucionat.com/) and Manu lived for three years in Erfurt, Eastern Germany, so they automatically won my heart :) I am very happy that I could spend such uncomplicated and funny days with them. Tania and Manu recommended us the Karma Beach, as the best beach of Bali, where we spent every day until the others left and I finally got my appointment at the immigration office. Apart from that, I shared the 4-bed dorm with 2 German girls, Tanja and Julia, who joined us for the beach of course.

Getting there with a moped taxi was not a problem, only the returns didn’t work out well for me. On Sunday, I couldn’t find a taxi for 1h, with 3 different apps. The others had already set off, and finally I asked another Spaniard for help, who drove me luckily to a busier street, where I could easily order a moped taxi. On the following day, I was went with Tanja on her moped, which was great, but unfortunately we had a flat tire on the way back. Thanks god I just recharged my Indonesin SIM card 2min before, so we could contact the others to ask Herrmann for help. An hour later Hermann’s Indonesian wife and an employee arrived on a motorbike to ‚rescue‘ us. The women here have everything under control hehe. For a brief moment, I saw Tanja and myself driving the 4 of us together on one motorbike back to the hostel, in Indonesian style, but no, we just exchanged the motos and they brought the broken tire to the motorcycle workshop ;-) Tuesday was my last evening in Jimbaran because I finally received my appointment at the Immigration Office on Wednesday, and fortunately Hermann had invited us to a BBQ to celebrate the 1-year-old birthday of his little daughter Joy. The little Joy was a bit overwhelmed with the whole hustle and bustle, but the adults had their fun.

There was an incredible amount of food, a cockaigne: grilled meat, grilled fish, grilled prawns, 6 different homemade sauces, a lot of chilli, mmmhhh … Marco, a very talented musician, entertained us with the guitar – a very nice goodbye evening :) Isaac and Silvia left for Sri Lanka, I said goodbye to Tania and Manu on Wednesday morning and Babsi and Lukas went together with Tanja to Canggu on Tuesday, but our paths will probably cross again during the next weeks :)

I continued my trip alone…the first stop was the Immigration Office in Denpasar. Backpack pushed between the legs of the moped driver, helmet on and off we go (I prepare myself bit by bit for my Harley Davidson tour in July with Henrique hehe) … It went fast in the immigration office thanks to the help of the agency and the authorities will laugh when they see my lousy passport picture that was made on-site. Then I went to Ubud. I did some research the days before, on what’s the cheapest way to get to Northern Bali and how I can move around there without renting a scooter, because the north is less touristic and the taxi apps don’t work there. So I posted something in different Facebook groups to see if other backpackers would like to join me to share costs, or whether someone can give me a tip. But instead of other backpackers, numerous Balinese tour guides contacted me, who wanted to drive me around for a lot of money because they probably only saw the dollar signs in my eyes. But, of course, there were also a few people who actually helped me, someone recommended me a cheap shuttle bus from Ubud to Lovina and others offered their help on-site in Lovina. My plan worked hehe :)

On Wednesday, I drove from Denpasar back to Ubud and spontaneously spent one night in the beautiful Savira Bungalow (from last time), where I also met Devan from GB again :) In the evening I devoted myself once again to one of my favorite activities in Indonesia: a chilli-eating competition with myself. How much chilli can I actually eat? It’s so tasty here, there is a spicy sambal sauce or fresh chilli-lemongrass, chilli-onion or chilli-mango mixtures … I love it :)

On Thursday morning, I found out that the shuttle bus also stops in a mountain village called Bedugul, right next to the mountain lakes, perfect, as I wanted to explore this area anyway. So I went unexpectedly to Bedugul and in the small 14-seater shuttle bus I met another Spanish couple. Being curious, I simply started talking to them: Their names are Jesus and Silvia, they come from Zaragoza, and are at the end of their 6-month journey through Southeast Asia. They enthused about Myanmar – definitely on top of my future traveling list … By chance, we were the only 3 who got out in Bedugul. The two are also looking for the authentic Bali, just like me. And while we were driving through the interior of the island, we only saw green far and wide. Arriving in Bedugul, we had a lunch at a warung and then I went on alone with my backpack because I felt like exploring the area – I followed the Maps.me route and met only locals who smiled at me and greeted me. The people here are so warm and friendly :) The mood in the mountains was almost mystical, because of the clouds and the fog that floated through the mountains. The air was a bit fresher than in the south, so walking uphill with my backpack didn’t feel too exhausting and finally I found a nice guest house in the middle of nowhere …

The small side streets leading to the lake were really nice, but unfortunately I had to escape from barking stray dogs with red eyes, because I was afraid of rabies. In general, the stray dogs are a problem here, they breed very fast but no one feels responsible for them or takes care of them, really sad. In the south of Bali and on Nusa Lembongan, however, the little rascals were always very friendly, wanted to be stroked and followed us at every step after giving them 5min of attention. But in the mountains it’s different, here they react very aggressively when they see foreigners. At the last corner, I even had to ask a Balinese family for help to pass by 2 barking beasts showing their teeth, because I was really afraid to be bitten. And on the following day, a dog even jumped at my leg while we were driving on the moped to bite me, but he couldn’t catch me. Later, it began to rain, and so I stopped my exploring the area tour in the evening.

The family from the guest house helped me to find a driver, who could show me around with his moped on Friday. His name is Cang, and I must confess that my first impression of him with his black broken teeth and very long yellow fingernails (the little fingernail beat the record of about 3cm) was not the best, but my mum taught me, not to be superficial and to give each person a chance and Cang deserved it because he is a kind wise old man ;) We went around for 8h finishing in Lovina and he even helped me to find a cheap place to stay.

We visited the waterfall of Munduk and I was thrilled by the forest path to the waterfall, because one could find whatever one’s heart desires: cinnamon, Arabica and Robusta coffee, cacao, papaya, avocado, nutmeg and probably much more, incredible … Then we drove to the Jatiluwih rice terraces, with 400 hectares the largest rice terraces on Bali. We passed by mountain villages and ceremonies, very interesting to see.

Unfortunately, it was very grey, cloudy and foggy and raining a bit, and from 11am on it finally rained non-stop, stronger and stronger. I’m glad that I packed well, so I could use my long pants, the sweater and the thin raincoat at least one time. However, with these bad weather conditions, one could only imagine how beautiful the views in the mountains would be under a blue sky. So I trudged with my muddy shoes under the rain through the mud in the middle of the rice field along the ‚trekking route‘, enjoying my life … I tried to take it with humor and I’m glad that I didn’t fall into the mud – That wouldn’t have been the first time :)

Afterwards, Cang invited me for lunch at a Warung, while the rain just poured down, and then we went to a coffee and cacao plantation. In Bali there is a special coffee, the so-called Luwak coffee. This name comes from small cats-alike animals, which eat the coffee beans and then they wash it’s pooh, take the coffee beans to shell and roast them in order to create the Balinese specialty: the Luwak coffee. It’s not my taste (probably because of my stimulated imagination), but I was able to taste many other coffee, cacao and tea types and fell in love with the ginger coffee, mmmhhhh …

After that, I couldn’t stand the pouring rain any longer and didn’t feel like further exploring the area. So we continued directly to Lovina and Cang helped me to find a guest house (unfortunately he took the 1.5h long way and didn’t know the shortcut that takes only 30min, but I got soaked to the skin anyway). When we finally arrived it rained even in Lovina, untypical for this time of the year, but in the evening the rain FINALLY stopped.

As promised, I contacted Surya (Indonesian = Sun), a Balinese guy from Lovina, who had offered me his help through Facebook, and was one of the few who didn’t write me every day, and that’s how he won my trust. Surya came to my guesthouse to plan my trip to Pemuteran (a village on the western north coast) the next day. We went spontaneously to a hot water spring from the volcano Batur, to relax and warm up after the rainy day. And in the evening we went to a bar where Surya’s cousin played with his band and surprised me with his Joe Cocker voice.

On Saturday we went to Pemuteran, a quiet village at the coast with a grey beach, but the underwater visibility for snorkeling was not good. After lunch we went further west towards Menjangan Island, Surya had heard of a white beach over there. After a long hidden bumpy path we finally arrived and discovered a small dreamlike bay and behind the trees peeked another beach. This part of the beach belonged to a noble resort, in which a room would cost me unfortunately my weekly budget for one night. But the fantastic beach and the water are for free and the security guard let us stay there. The paradise scenery reminded me somehow of a bounty advertisement or something like that. We were very happy to have found this small hidden beach :)

 

In the evening after the sunset, Surya showed me a restaurant in the mountains with a view of Lovina by night, where I had a fantastic Chili chicken, ena sakali (it was delicious) and then Surya mixed a Balinese cocktail on the beach, Arak Atak (40% rice wine with honey, lemon and sprite) – I am amazed that I can write you this morning so easily and that I still woke up at 7am ;-)

This afternoon, I’ll continue to the north east coast, to Tulamben, where my open water diving course starts early tomorrow at 8am, I’m already quite excited, can’t wait :) Sampai Jumpa!

Sabs
Sabine Runge

Hi, Ich bin Sabs, 31 Jahre alt, komme ursprünglich aus Magdeburg (D) und lebe seit 6 Jahren in Barcelona (ES). Reisen ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens, sowohl beruflich als auch privat. Ich freue mich riesig, mir dieses Jahr einen lebenslangen Traum erfüllen zu können: eine längere Reise ganz allein ohne konkreten Reiseplan :) Frei nach dem Motto: Wir reisen nicht um dem Leben zu entkommen, sondern damit uns das Leben nicht entkommt... Ich möchte einfach mal alles hinter mir lassen, aus der Routine ausbrechen und mich ins Ungewisse stürzen. Es erwarten mich 2 spannende Monate in Indonesien, auf der Suche nach Entspannung, positiver Energie und Abenteuern, fern von Alltagsstress und Sorgen...meine inneren Glücksgefühle schrien nach Abwechslung vom vielen Lindy Hopping, daher versuch ich's die nächsten Wochen mal mit Island Hopping ;-) Wenn ihr Lust habt, mir online auf meiner 'planlosen' Entdeckungstour beginnend auf Bali zu folgen, dann aufgepasst, am 5. Mai geht's los! ________________________________________________________________________________________________ Hi, I'm Sabs, 31 years old, originally from Magdeburg (Germany) and living in Barcelona (Spain) for almost 6 years. Traveling is a very important part of my life, both professionally and privately. This year, I'm very excited to finally be able to fulfill myself a lifelong dream: a longer trip all on my own without concrete travel plans :) Following the motto: We travel not to escape life, but for life not to escape us... I simply want to leave everything behind, break out of the routine and jump into uncertainty...2 months in Indonesia await me, looking for relaxation, positive energy and adventures, far away from the daily stress and worries...My inner feelings of happiness were crying out for a change from all that lindy hopping, so I decided to give island hopping a try ;-) If you'd like to follow me online on my 'aimless' discovery tour starting on Bali, stay tuned, I'll be off on May 5!

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