Fliegender und Lächelnder Buddha ~ Flying Buddha under water and Smiling Buddha on surface…

Fliegender und Lächelnder Buddha ~ Flying Buddha under water and Smiling Buddha on surface…

Nach einer etwas längeren Pause endlich mal wieder ein Lebenszeichen von mir…Vor lauter Insel-Hopping fand ich gar keine Zeit zum schreiben :)

Die vergangene Woche habe ich unvorhergesehen Buddha gewidmet: Erst praktizierte ich den Fliegenden Buddha unter Wasser und dann traf ich auf den Lächelnden Buddha an der Wasseroberfläche…Und das Resultat ist: Strahlende Biene, die Mutter des Honigs :) Wahrscheinlich kommt euch das jetzt alles ein bisschen Spanisch vor, aber ich bringe euch gerne Licht ins Dunkel…

Wie bereits angekündigt, bin ich vorletzten Sonntag Nachmittag nach Tulamben gefahren, um Montag und Dienstag meinen Open Water Tauchschein zu machen. Ich war wieder bei der gleichen Tauchschule Dive Concepts mit beinahe nur französischen Tauchlehrern (weil die Gründer Franzosen sind). In Tulamben gab es auch Zimmer direkt vor Ort und abends gesellten sich 2 meiner Open Water Buddies zu mir, Austin aus den USA und Richard aus Australien. 2 witzige Surfer Boys mit denen ich viel zu lachen hatte. Am nächsten Morgen ging es dann um 8.00 los mit einem anstrengenden 2h Video zur Theorie und anschließend hatten wir 3 weitere Stunden Zeit zum Theorie lernen für die Prüfung am nächstem Tag. Mein Kopf war nur leider nach dem 2h Video nicht mehr aufnahmefähig. Um 13.00 ging es dann über zum spaßigen Teil, der Praxis unter Wasser. Meine 2 Buddies bekamen Zuwachs von einem Engländer, Matt, welche einen anderen Tauchlehrer zugeteilt bekamen. Ich tauchte mit Alia aus Jakarta und dem wohl verrücktesten und witzigsten französischen Tauchlehrer, den man sich vorstellen kann, Rico-Man, ein Superheld unter Wasser :) Beim ersten Tauchgang ging es 8m tief und beim letzten 18m tief. Am schwersten fiel mir der Druckausgleich, ich gehöre zu den Tauchern, die ständig ihre Nase drücken müssen, um beim tiefer tauchen Ohrenschmerzen zu vermeiden. Unter Wasser auf dem Meeresgrund sollten wir alle möglichen Übungen durchführen: Tauchmaske mit Wasser füllen und leeren, Tauchmaske abnehmen und wieder aufsetzen, Regulator (zum atmen) aus dem Mund nehmen wieder suchen ohne den Atem anzuhalten, Tauchweste und Tank aus- und wieder anziehen, Gewichtegürtel abnehmen und wieder dran machen – schließlich ist es das Ziel uns auf alle möglichen Eventualitäten unter Wasser vorzubereiten, aber es ist gar nicht so einfach dabei ruhig zu bleiben, und ohne Maske oder Regulator nicht in Panik zu geraten. Ein stetiges Atmen ist das A und O um nicht in Gefahr zu geraten. Meine Lieblingsübung war jedoch der Fliegende Buddha: Ziel ist es sich im Schneidersitz auf den Meeresgrund zu setzen und mithilfe vom Einatmen höher zu schweben und die Position zu halten, ohne runter zu sinken oder höher zu steigen. Diese Übung hat es in sich, aber wenn man das drauf hat, dann hat man das Prinzip der Schwimmfähigkeit zum ‚fliegen‘ bzw. schweben unter Wasser verstanden und kann das tauchen genießen und in Ruhe die Unterwasserwelt beobachten. Diese Übungen wiederholten wir während der insgesamt 5 Tauchgänge und nebenbei konnten wir das mystische Flair unter Wasser genießen. In Tulamben befindet sich ein gesunkenes Kriegsschiff von 1942, dieses Wrack ist mittlerweile Teil der Unterwasserwelt geworden und wir hatten das Glück da durchtauchen zu können, echt spannend! Es gibt dort auch alte Statuen unter Wasser und es fühlte sich an wie eine kleine Zeitreise in die Vergangenheit. Nach dem 5. Tauchgang am Dienstag Nachmittag fand dann das Theorie-Examen statt und dann war es endlich geschafft – jetzt habe ich meinen Open Water Tauchschein in der Tasche, juchuuu :)

Das musste natürlich gefeiert werden, also fuhren Austin, Richard und ich gemeinsam mit der Tauchlehrer Crew zu einer großen Bar in Amed, wo Livemusik gespielt wurde und wir im Sand vor der Bühne tanzten…es tat so gut mal wieder zu tanzen, das hat mir echt gefehlt…nach ein paar wenigen Stunden Schlaf, packte ich erneut meinen Rucksack, denn die Tauchschule hatte mir morgens um 8.00 einen kostenlosen Fahrer nach Amed organisiert.

Mein nächster Stop waren die Meditasi-Bungalows, ein Gästehaus direkt am Meer, etwas außerhalb von Amed, fern von Touristen und Stress, das mir Stacy empfohlen hatte. Ich hatte wie immer Nix gebucht und überließ es dem Schicksal, ob es ein freies Zimmer für mich gibt oder nicht. Als ich durch das Tor trat, spürte ich direkt ein Gefühl von Ruhe und Frieden und positiver Energie. Unglaublich wie ein Ort sowas innerhalb von Sekunden auf einen übertragen kann. Dann kam Smiling Buddha (Wayan alias Lächelnder Buddha), der Inhaber des Gästehauses, welcher seinen Namen alle Ehre machte. Er strahlte mich mit einem großen Lächeln an und zeigte mir ein wunderschönes Bungalow direkt vor dem Meer mit Bad unter freiem Himmel und einem extra Bett auf der Terrasse, falls man draußen schlafen möchte. Ich hatte mich direkt verliebt – in das Bungalow, nicht in Smiling Buddha ;) Eigentlich würde der Preis mein Budget übersteigen, aber ich wollte trotzdem bleiben und holte meinen Rucksack aus dem Auto. Als ich zurück kam, ging Smiling Buddha von sich aus mit dem Preis runter, da ich ihm auf Anhieb sympathisch war und er meine positive Energie spürte (wie er mir später am Abend erklärte). Glück gehabt :) Er lud mich auf einen Tee ein und fragte mich, was mein Name bedeutet und ich erzählte ihm von der Legende „Der Raub der Sabinerinnen“ und dass meine Familie mich Bi(e)ne nennt. Da freute er sich und taufte mich direkt „Mother of Honey“ – so entstand also das Resultat, strahlende Biene, Mutter des Honigs :) Denn ich war nur am Strahlen, seitdem ich sein Gelände betreten hatte…

Außerdem traf ich auf Piper, eine junge liebenswerte Amerikanerin aus Seattle, die hier ein paar Tage kostenlos unterkommt und im Gegenzug Yoga unterrichtet. Da bekam ich direkt Lust, später am Nachmittag eine Runde Yoga mit ihr zu machen, denn nach den Abenteuern der letzten Tage, konnte ich etwas Ruhe und Entspannung inmitten der Natur, umgeben vom Wellenrauschen und Vogelgezwitscher, gebrauchen. Ich sage euch, dieser Ort hat etwas Magisches, Spirituelles und ich bin nicht die einzige, die das denkt. Später am Abend erfuhr ich, dass die bekannte Autorin von dem Buch „Eat, Pray, Love“, Elizabeth Gilbert, hier öfter hinkam, um an ihrem Buch zu schreiben. Sie schlief immer in dem selben Bungalow wie ich und ist mittlerweile gut mit Smiling Buddha befreundet – wow, was für ein Glück, dass ich hier gelandet bin :) Smiling Buddha wollte mich gerne auf einen Caipirinha mit dem Reiswein Arak einladen, und so setzten wir uns unter den Sternenhimmel an den Strand, tranken einen Cocktail und erzählten einander von unserem Leben…Es war ein sehr schönes spirituelles Gespräch. Laut Smiling Buddha verfüge ich über eine magnetische Energie, mit der ich gute Menschen anziehe (so zum Beispiel meine Freundin Kristina, die mal eben spontan einen Flug nach Bali gebucht hat) und ich habe eine starke Intuition, der ich folgen sollte. Ich spürte, dass 2 Tage hier zu wenig für mich sind (Freitag ging es weiter Richtung Lombok, zu den Gili Inseln) und deshalb versprach ich Smiling Buddha vor meiner Heimreise nochmal für ein paar Tage wieder zu kommen…

Nachts schlief ich im Bett auf der Terrasse mit dem Meeresrauschen und dem Sternenhimmel über mir…traumhaft…Um 4.30 wurde ich durch die Fischer wach, die plötzlich ihre kleinen Fischerboote aufsuchten, um pünktlich zum Sonnenaufgang draußen auf dem Meer zu sein für einen guten Fang. Dann schlief ich etwas weiter bis zum Sonnenaufgang und sah das Meer voller kleiner Punkte, den Fischerbooten, bestimmt 100 Stück. Beim nächsten Mal möchte ich gerne mal mit raus zum Fischen fahren :) Nach einem leckeren Frühstück ging ich an den einsamen schwarzen Strand zum lesen, beobachtete die Fischer, wie sie ihre Boote neu bestreichen, spazierte am Meer entlang, spielte Verstecken mit meinen Flipflops, welche von den Wellen verschleppt wurden, schnorchelte ein wenig und genoss diese angenehme Ruhe ganz für mich allein :) Ich ließ mich lecker bekochen, und das Tolle ist, wenn man was zu Essen bestellt, sieht man wie sie im Garten die Zutaten frisch besorgen – so frisch und lecker schmeckte es auch! Abends traf ich mich wieder mit Smiling Buddha, der mich in die Meditation eingeweiht hat. Wir saßen zu zweit ganz allein vor dem Meer und meditierten…ohne Worte…Anschließend gab es wieder Reiswein Caipirinha und wir tanzten uns gegenseitig etwas vor – ich Lindy Hop und Smiling Buddha einen Balinesischen Volkstanz mit Gesang :) Momente wie diese machen mich unheimlich glücklich…

Am nächsten Morgen hieß es vorübergehend Abschied nehmen, da ich mich mit Kristina auf der Insel Gili Air verabredet hatte. Die Bootsfahrt von Amed auf einem kleinen Speed Boot war allerdings alles andere als schön…Das Boot war vollgestopft bis auf den letzten Zentimeter. Die Sitzplätze in einem Ryanair Flugzeug sind geräumiger im Vergleich zu dem wortwörtlich 20cm Beinraum, wo meine Beine beim besten Willen nicht dazwischen passten. Ich saß also eingequetscht mit angewinkelten Knien und bin froh keine Platzangst zu haben. Doch das war nur das geringere Übel, denn dazu kam ein unheimlich starker Wellengang und das Boot sprang förmlich über die Wellen. Schon nach kurzer Zeit begannen die Leute vor und hinter mir, sich zu übergeben. Ein Mädel auf dem Vordersitz bekam eine Panikattacke und war nur am weinen und zittern. Ich musste mich arg zusammen reißen, ruhig zu bleiben und nicht auch noch anzufangen. Ich starrte auf die an das Fenster prallenden Wellen, die so stark waren, dass das Wasser durch die Fensterrahmen ins Boot dring, sodass ich letztendlich komplett nass war nach der 1.5h Bootstour…Aber immerhin überlebte ich es ohne Übergeben und wurde mit türkisblauem Wasser auf den Gili Inseln belohnt.

Während Kristina noch vom Flughafen unterwegs zum Hafen war, lief ich erstmal zu unserer Unterkunft für die erste Nacht. Ein fantastisches Bungalow inmitten von einem kleinen Dschungel. Da die Preise online über Booking.com teurer sind, hatte ich nur eine Nacht gebucht und leider war es die folgende Nacht bereits komplett ausgebucht. Aber egal, so lief ich also einfach drauf los und erkundete die Insel mit muslimischem Moscheengesang im Hintergrund – außer Bali sind die indonesischen Inseln überwiegend muslimisch und diesen Wechsel spürte man hier anhand der Kopftücher und Moscheen sofort. Die Menschen hier wirken extrem freundlich, ich grüßte alle, die mir über den Weg liefen und fragte bei jeder Unterkunft nach Preisen. 2.5h später, fix und fertig, fand ich eher durch Zufall ein kleines günstiges Bungalow direkt neben einer Strandbar, Lopato Bar, am Nordstrand, wo man jeden Abend den Sonnenuntergang bestaunen kann. Ich war mittlerweile schon reizüberflutet und hatte keine Lust mehr weiterzusuchen vor lauter Hitze und Hunger. Eigentlich wäre ich dran vorbeigelaufen, aber mich sprach ein Deutschsprachiger auf dem Rad an, was ich denn suchen würde, und er empfahl mir Lopato. Hm, ich schaute also bei Google Maps nach, aber konnte keine Lopato Bungalows finden. „Egal“ dachte ich mir und folgte meinem Hungergefühl in eine Strandbar, wo mich Sham und seine Kollegen super freundlich begrüßten. Nach leckeren scharfen Noodles und einem frischen Wassermelonensaft fragte ich nach dem WLAN Passwort und stellte fest, dass ich in der Lopato Bar saß, die auch Bungalows namens Talent Villa Sunset vermieten – tadaaaa, mein Instinkt hatte mich ungewollt zum richtigen Ort geführt :)

Nun konnte ich entspannt Kristina vom Hafen abholen. Unterwegs traf ich einen unerwarteten Inselbewohner – neben Kühen, Ziegen und Hühnern laufen hier auch ca. 100 ‚kleine‘ Warane herum. Ich weiß nicht, wer verschreckter war: der Waran durch meinen Anblick oder ich durch seinen :) Kristinas Fahrt auf einem geräumigeren Boot war Gott sei dank angenehmer als meine und kaum in unserem Bungalow angekommen, schlich ein weiterer Waran durch unseren Vorgarten, seht selbst: https://www.instagram.com/p/BU3JRJeFzjn/. Wie wir später erfuhren, sind die kleinen 1-1,5m Warane auf den Gili Inseln nicht so gefährlich wie die großen Drachenwarane von der Komodo Insel bei Flores, sie sind eher scheu und laufen vor einem weg – na Gott sei dank :) Jedenfalls liefen uns unsere 2 Haustierchen Drake und Amir noch häufiger über den Weg und wir schlossen sie im Nu in unser Herz. Am Spätnachmittag gönnten wir uns noch ein Bad im Meer und ließen den Abend entspannt an einer Sunset Bar ausklingen. Der Weg zurück im Dustern war spannend, aber das blieb uns ja die folgenden Nächte mit Bungalow direkt beim Strand erspart :)

Die nächsten 3 Tage widmeten wir jeweils einer der 3 Gili Inseln: Samstags Gili Air, Sonntag Gili Meno und Montag Gili Trawangan. Die 3 Gili Inseln sind ein beliebtes Reiseziel vieler Touristen und leider nicht mehr so entspannt und authentisch, wie sie vor 5 Jahren wohl mal waren. Hier gibt es keine Polizei, keine Autos oder Motorräder, lediglich E-Bikes, Fahrräder oder Pferdekutschen. Man spürt direkt Hippie-Vibes auf Gili Air. Wo keine Polizei ist, sind natürlich Marijuana und Magic Mushrooms (magische Pilze) auch nicht fern, aber uns genügte schon ein Bier oder Cocktail am Strand, mehr brauchten wir nicht, um uns Flügel zu verleihen. Ich hatte viel Gutes über Gili Air gehört, aber ich war etwas überrascht über die vielen Bars an der ganzen Küste entlang und dass man nicht mal einen wilden Strand finden konnte. Ich weiß, ich beschwere mich auf enorm hohen Niveau, Luxusprobleme hoch 10, aber ich finde es einfach nur so schade, wie sehr der Tourismus manchmal den natürlichen Charme eines Ortes zerstören kann. Ein paar Bars und Resorts weniger und etwas weniger Dynamitfischen, welche die Korallenriffe zerstören, hätten es auch getan. Aber dennoch verbrachten Kristina und ich einen wundervollen Tag am türkisblauen Meer mit Hängematten und Schaukeln im Wasser.

 

Die kleinere Nachbarinsel Gili Meno entspricht schon eher meinem Geschmack. „Meno“ bedeutet auf Italienisch nicht so viel und weniger ist eben manchmal mehr…Hier gibt es noch unberührte traumhafte Strände und ab und zu ein paar Unterkünfte am Strand, ein guter Mix zum Erholen :) Sowas verstehe ich schon eher unter paradiesischer Insel…

Kristina und ich liefen am Vormittag in ca. 3h um die ganze Insel, und ich hatte große Lust wieder zu kommen, also fragte ich bei jeder Unterkunft nach Preisen. Zunächst erschien es mal wieder zu teuer für mein Budget zu sein – zwischen 50€ und 200€ pro Nacht war alles dabei, aber mein Budget alleine liegt weit darunter…Doch das Glück lag auf meiner Seite, im Norden auf der Sonnenuntergangsseite gibt es günstigere Preise und ich fand auch ein Bungalow, was ich mir leisten konnte und so stand fest, hier komm ich her, wenn Kristina am 6.6. nach Ubud weiter reist, juchuuu! An unserem letzten gemeinsamen Tag fuhren Kristina und ich nach Gili Trawangan, bekannt als die Party Insel unter den 3 Inseln. Wie schon zu erwarten war, gefiel mir diese Insel am wenigsten von den Drein. Es war voller, lauter und die Strände gefielen mir auch nicht so gut. Das lag aber wahrscheinlich daran, dass die Flut über Nacht stärker wurde und auch Gili Menos schöne Strände nun eher überflutet waren (glücklicherweise waren wir am Vortag dort). Auch auf Gili T war der Wellengang stark und es wurde leider viel Dreck im Meereswasser angeschwemmt, was dem türkisblauen Wasser natürlich seinen ganzen Charme nimmt. Daher war ich froh, heute Morgen das öffentliche Boot zurück nach Gili Meno zu nehmen und mir dort eine ruhige einsame Unterkunft am Meer zu suchen, wo ich nun endlich Ruhe finde, um euch zu schreiben…Auch wenn es mich einen ganzen Tag meiner Zeit kostet, denn die Internetverbindung ist extrem langsam auf solch einer einsamen Insel…Sowieso scheint während des Ramadans alles etwas langsamer zu laufen bis 18.00, wenn die Indonesen wieder etwas trinken und essen dürfen. Hier herrscht dann eine Stunde Ruhepause für die Einheimischen und ab 19.00 können sich dann auch die Touristen etwas zum Abendessen bestellen. Anscheinend ist die Wlan-Verbindung hier auch im Ramadan, da sie erst nach 19.00 begann meine Fotos zum Blog hochzuladen…Aber davon abgesehen bin ich überglücklich solch einen abgelegenen Strand für mich gefunden zu haben, wo ich in Ruhe dem Meeresrauschen lauschen kann, die Fischer und kleinen Fischerkinder beobachten kann und wo die Sonne direkt neben mir unter geht…

Mein nächster Bericht folgt von Lombok, lasst euch überraschen, wie es weiter geht…Sampai jumpa!

 

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After a longer break and some intense island-hopping I finally find some time to write my next blog post :)

The past week, I dedicated unexpectedly to Buddha: First I practiced the Flying Buddha under water and then I met the Smiling Buddha on the water surface … And the result is: Radiant bee, the mother of honey :) Probably that sounds Greek to you, but let me bring some light into the dark … As I already mentioned in my last blog post, I went to Tulamben to make my Open Water Diving License last week Monday and Tuesday. I went back to the same diving school Dive Concepts with almost only French dive instructors (because the founders are French). In Tulamben, there were also rooms directly available and in the evening, I met 2 of my Open Water Buddies, Austin from the US and Richard from Australia. 2 funny surfer boys who made me laugh a lot, thank you guys :) The next morning we started at 8am with a tiring 2h video about he theory and then we had 3 more hours to study the theory for the exam the next day. Unfortunately, my head was not able to absorbe any further information after the intense 2h video. At 1pm we went over to the fun part, the practice under water. My 2 buddies Austin and Richard were joined by Matt from England but they got a different dive instructor. My dive buddy was Alia from Jakarta and we had probably the craziest and funniest French diving instructor you can imagine, Rico-Man, a superhero under water ​​:) The first dive was 8m deep and the second 12m deep. The most difficult thing for me was the pressure equalization, I belong to the divers, who constantly have to squeeze their nose, in order to avoid ear pain when diving deeper. Under water on the seabed, we were supposed to do all sorts of exercises: Filling the mask with water and emptying it, removing the dive mask and putting it on again, taking the regulator (to breathe) out of your mouth and finding it again without stopping to breathe, taking the weight belt off and putting it back on – after all, it was our goal to prepare ourselves for all possible eventualities and risks under water, but it is not easy to remain calm without panicking. A steady breathing is the most important rule in order not to be in danger. My favorite exercise, however, was the Flying Buddha: the aim is to sit on the seabed in cross-legged posture and to float and to keep the position without sinking or rising higher by proper inhaling or exhaling. This exercise is tricky, but once you got it, you understood the principle of buoyancy to ‚fly‘ or float under water and then you can enjoy diving and peacefully observe the underwater world. These exercises were repeated during the 5 dives and we were able to enjoy the mystical flair under water. In Tulamben, there is a sunken war ship of 1942, the so-called liberty wreck has now become part of the underwater world and we were lucky enough to dive through it, really exciting! There are also old statues under water and it felt like a little time trip into the past. After the 5th dive on Tuesday afternoon, we did the theory exam and then it was finally done – now I’m the proud owner of an Open Water diving license, juchuuu :)

That needed to be celebrated, of course, so Austin, Richard and I drove together with the dive instructor crew to a big bar in Amed … There was fantastic live music (the Indonesians have a good taste of music and great voices!) and we danced in the sand in front of the stage … it was such a good feeling to dance again, I really missed it … after a few hours of sleep, I grabbed my backpack again because the school had organized me a free drive to Amed at 8am.

My next stop were the Meditasi Bungalows, a guest house right next to the sea, just outside of Amed, away from tourists and stress, that Stacy had recommended me. I didn’t book in advance as usual and left it to the fate whether there is a free room for me or not. As I walked through the gate, I felt a sense of peacefulness and positive energy. Unbelievable how a place can transfer this energy within seconds. Then I met Wayan alias Smiling Buddha, the owner of the guest house, who lives up to his name: His welcoming smile was radiant! He showed me a beautiful bungalow directly in front of the sea with an open-air bath room under a coconut tree and an extra bed on the terrace if one wants to sleep outside. I fell in love directly – with the bungalow, not with Smiling Buddha ;) Actually, the price would have exceeded my budget, but I wanted to stay anyway and took my backpack out of the car. When I came back, Smiling Buddha reduced the price oit of nowhere, because he felt my positive energy (as he told me later in the evening). Lucky me :) He invited me to a ginger tea and asked me what my name means. So I told him about the ancient legend of „The Rape of the Sabine woman“ in antique Rome and that my family calls me Biene = which means bee in German. He liked that nickname and baptized me directly „Mother of Honey“ – that’s how we got to the result of radiant bee, mother of honey :) I couldn’t stop smiling since I had entered his property :)

I also met Piper, a young, lovely American girl from Seattle, who came for a few days free of charge, teaching yoga in exchange. So I had the pleasure of doing a yoga session with her in the afternoon, because after the adventures of the last days, I could use some peace and relaxation in the middle of the nature, surrounded by the sounds of waves and bird twittering. I tell you, this place has something magical, spiritual, and I am not the only one who thinks that. Later in the evening I learned that the well-known author of the book „Eat, Pray, Love,“ Elizabeth Gilbert, came here often to write her book. She always stayed in the same bungalow like me, and is now a good friend of Smiling Buddha – wow, so lucky that I landed here :) Smiling Buddha invited me to a caipirinha with the rice wine Arak. So we sat in front of the sea under the stars, drank a cocktail and spoke about our lifes … It was a very nice and spiritual conversation. According to Smiling Buddha, I have magnetic energy with which I attract good people (for example, my friend Kristina, who has just spontaneously booked a flight to Bali) and I have a strong intuition that I should follow. I felt that 2 days in this wonderful place were not enough for me, so I promised Smiling Buddha to come back again for a few days before my return home … At night, I slept in the bed on the terrace with the sea noise and the stars above me … dreamlike … At 4.30 I woke up by the fishermen who suddenly came to their small fisher boats to be out on the sea on time for sunrise to ensure a good catch. Then I slept a little further until the sunrise and saw the sea full of small points, the fisher boats, approx. a 100. The next time I would like to go out fishing with one of them :)

After a delicious breakfast I went to the lonely black beach to read, watched the fishermen painting their boats, walked along the sea, played hiding with my flip flops that disappeared with the waves, snorkeled a little and enjoyed this pleasant rest for myself, all alone :) I ordered some delicious food, and the great thing is, if you order something to eat, you can see how they get the fresh ingredients in the garden right in front of you – so fresh and tasty! In the evening, I met again with Smiling Buddha, who gave me an introduction into meditation. We sat together alone in front of the sea and meditated … Impressive feeling … Then we had again some rice wine Caipirinhas and we danced for each other – I showed him Lindy Hop and Smiling Buddha performed a Balinese folk dance with singing for me :) Moments like these make me very happy…

The next morning, I said goodbye temporarily, as Kristina and I wanted to meet on the island Gili Air. The boat trip from Amed on a small speedboat was horrible … The boat was crowded to the last centimeter. The seats in a Ryanair plane are more spacious compared to the literally 20cm leg room where my legs did not fit. So I sat squeezed with angled knees and am glad not to be claustrophobic. But that wasn’t the worse, there were incredibly strong waves and the boat jumped over them. After a few minutes, the people began to vomit before and behind me. A girl right in front of me got a panic attack and couldn’t stop crying and shaking. I had to pull myself together, to remain calm and not to start vomiting as well. I starred at the waves bouncing against the window, that were so strong that the water came through the window frame into the boat, so I was completely wet after the 1.5h boat trip … But after all, I survived it without vomiting and had the pleasure of turquoise blue water on the Gili Islands as compensation. While Kristina was still on her way from the airport to the harbour, I went to our accommodation for the first night. A fantastic bungalow surrounded by a small jungle. Since the prices online over Booking.com are more expensive, I had booked only one night in advance and unfortunately it was already completely booked for the following nights. But it didn’t matter, so I just explored the island with Muslim mosque singing in the background – except for Bali, the Indonesian islands have predominantly a Muslim background and this change could be felt here immediately looking at the headscarfs and listening to the mosque. The people here are extremely friendly, I greeted everyone who came across and asked for prices at every accommodation. 2.5h later, completely exhausted, I found by chance a small cheap bungalow right next to a beach bar, Lopato bar, at the Northern coast, where you can watch the sunset every evening. I felt overwhelmed by then, and didn’t want to continue my search because of the heat and hunger. Actually, I would have missed the bungalow, if it wasn’t for a German-speaking guy on a bike, who asked me what I was looking for, and he recommended me Lopato. Hm, so I looked at Google Maps, but couldn’t find any Lopato bungalows. „Nevermind“ I thought to myself and followed my hunger feeling to a beach bar, where Sham and his colleagues greeted me super friendly. After delicious noodles and a fresh watermelon juice I asked for the Wi-Fi password and found out that I was sitting in the Lopato bar next to the bungalows called Talent Villa Sunset – tadaaaa, my instinct had led me unintentionally to the right place :)

Then I could finally pick up Kristina from the harbor. On the way I met an unexpected island inhabitant – apart from cows, goats and chickens, there are also ‚little‘ lizards running around here. I don’t know who was more frightened though: the lizard by me or the other way around ​​:) Kristina’s ride on a more spacious boat was luckily better than mine and as soon as we arrived at our bungalow, another lizard sneaked through our front yard. As we learned later, the small 1-1.5m lizards on the Gili Islands are not as dangerous as the bigger Komodo dragons from the Komodo Island at Flores, they are rather shy and run away – well, that’s good news :) Anyway, we met our 2 pets Drake and Amir a few more times and were not scared of them anymore. On the late afternoon we had a dip in the sea and finished the evening relaxed at a sunset bar.

The next 3 days we dedicated to each of the 3 Gili islands: Saturday Gili Air, Sunday Gili Meno and Monday Gili Trawangan. The 3 Gili Islands are a popular destination for tourists and unfortunately not as relaxed and authentic as they were 5 years ago probably. There’s no police, no cars or motorcycles, only e-bikes, bicycles or horse-drawn carriages. You can directly feel the hippie vibes on Gili Air. Of course, if there’s no police, Marihuana and Magic Mushrooms are not far off, but we only needed a beer or a cocktail at the beach in order to get wings ;) I had heard many good things about Gili Air, but I was a bit surprised by the large amount of bars along the coast and that you could not even find a single wild beach. I know I am complaining at an extremely high level, luxury problems, but I simply find it a pity how much tourism can sometimes destroy the natural charm of a place. A few bars and resorts less and a little less dynamite fishing, that destroys the coral reefs, would have been more than enough. But still Kristina and I spent a wonderful day at the turquoise blue sea with hammocks and swings in the water. The smaller neighboring island Gili Meno corresponds rather to my taste. „Meno“ means in Italian „not so much“ and less is sometimes more … Here there are still untouched dreamlike beaches and occasionally a few accommodations on the beach, a good mix to relax :) Something like that is what I understand rather under paradise island … Kristina and I walked around the island in about 3 hours in the morning and I decided to come back, so I asked for prices at every accommodation. At first, it seemed too expensive for my budget – between 50€ and 200€ per night, while my budget would be far lower. But the luck was on my side, in the north on the sunset side there were cheaper prices and I also found a bungalow that I could afford, so I could come back on the 6th of June after Kristina continued traveling to Ubud… On our last day together, Kristina and I went to Gili Trawangan, known as the party island among the 3 islands. As expected, this island is my least favourite. It was fuller, louder and the beaches didn’t seem so nice either. That was probably due to the fact that the flood became stronger over night and also Gili Meno’s beautiful beaches were now rather flooded (luckily we were there the day before). Also on Gili T the waves were strong and unfortunately carrying a lot of dirt – that the turquoise blue water all its charm. So I was glad to take the public boat back to Gili Meno this morning and find a quiet lonely place by the sea, where I finally find some time and peace to write to you … Even though it takes me the whole day to publish, because the internet connection is extremely slow in such a secluded place :) And during the ramadan period everything seems to be slower until 6pm anyway, when the local people are allowed to drink and eat something and slowly get back to life…the wifi connection seems to be in ramadan as well, since it only started uploading my pictures after 7pm…But apart from that I’m extremely happy to have found such a remote place, enjoying the sounds of the waves, watching the fisher men and cute little fisher boys and the sunset right next to me…My next report follows from Lombok. Let’s see, how it goes on … Sampai jumpa!

 

Sabs
Sabine Runge

Hi, Ich bin Sabs, 31 Jahre alt, komme ursprünglich aus Magdeburg (D) und lebe seit 6 Jahren in Barcelona (ES). Reisen ist ein sehr wichtiger Bestandteil meines Lebens, sowohl beruflich als auch privat. Ich freue mich riesig, mir dieses Jahr einen lebenslangen Traum erfüllen zu können: eine längere Reise ganz allein ohne konkreten Reiseplan :) Frei nach dem Motto: Wir reisen nicht um dem Leben zu entkommen, sondern damit uns das Leben nicht entkommt... Ich möchte einfach mal alles hinter mir lassen, aus der Routine ausbrechen und mich ins Ungewisse stürzen. Es erwarten mich 2 spannende Monate in Indonesien, auf der Suche nach Entspannung, positiver Energie und Abenteuern, fern von Alltagsstress und Sorgen...meine inneren Glücksgefühle schrien nach Abwechslung vom vielen Lindy Hopping, daher versuch ich's die nächsten Wochen mal mit Island Hopping ;-) Wenn ihr Lust habt, mir online auf meiner 'planlosen' Entdeckungstour beginnend auf Bali zu folgen, dann aufgepasst, am 5. Mai geht's los! ________________________________________________________________________________________________ Hi, I'm Sabs, 31 years old, originally from Magdeburg (Germany) and living in Barcelona (Spain) for almost 6 years. Traveling is a very important part of my life, both professionally and privately. This year, I'm very excited to finally be able to fulfill myself a lifelong dream: a longer trip all on my own without concrete travel plans :) Following the motto: We travel not to escape life, but for life not to escape us... I simply want to leave everything behind, break out of the routine and jump into uncertainty...2 months in Indonesia await me, looking for relaxation, positive energy and adventures, far away from the daily stress and worries...My inner feelings of happiness were crying out for a change from all that lindy hopping, so I decided to give island hopping a try ;-) If you'd like to follow me online on my 'aimless' discovery tour starting on Bali, stay tuned, I'll be off on May 5!

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