Kangaroo Island, 1. Teil (sorry, komme nicht hinterher…)

23. – 25.11.

23.11.
Nach dem chaotischen Tag gestern geht der Morgen chaotisch weiter.. Konnte ja bisher noch nicht die Tour nach Melbourne festmachen, weil ich ja erstmal wissen wollte, das ich auch am Samstag wieder cash hier habe zum bezahlen. Da ich erst um 8:45 Uhr fuer die Tour nach Kangaroo Island abgeholt werde, dachte ich, ich koennte das noch vorher ueber die Rezeption klaeren, aber der Typ muss dann noch zum Flughafen und es hat sich auch schon wieder was geaendert – Argghhh!!! Letzlich klappt aber noch alles, das erfahr ich endgueltig jedoch erst bei der Rueckkehr am Freitagabend…

Bin also noch ziemlich durch den Wind, als die Tour los geht, sind insgesamt 9 Leute, Verena ist auch dabei, ansonsten gemischt – deutsch, Asiaten, Canadier und 2 amerikanische Girlies…
Unser Guide, Tom, sieht aus wie der typische Guide – lange Haare, wilder Bart und macht alles barfuss. Aber es ist erst seine 3. Tour und das merkt man unterwegs ein bisschen!

Als erstes geht es auf zu einer Surfstunde in Middelton – nicht mit Segel, nur auf dem Board, hab erst nicht so viel Lust, aber dann macht es echt Spass! Bekommen eine kurze Einweisung und dann ab in die Wellen – komme doch tatsaechlich auhc ein paar mal zum Stehen auf dem Brett, aber es ist Hoelle anstrengend! Lunch ist die echte Luxusversion – gibt BBQ, aber wir brauchen gar nichts machen, alles ist vorbereitet und wir brauchen uns nur zu bedienen – ziemlich nett! Sitzen eine ganze Weile in der Sonne und verscheuchen die Fliegen, die uns noch ziemlich nerven werden auf dieser Tour, anscheinend gibt es hier keinen so konkreten Zeitplan…Jedenfalls bekommen wir ihn nicht zu wissen, so wie es ohnehin an so ein paar Informationen ueber den Ablauf und so mangelt, aber es findet sich auch so immer alles!

Ueber die Halbinsel Fleurie Peninsula gehts – mit ein paar Sightseeing-Stops – nach Cape Jervis, wo die Faehre nach Kangaroo Island (mit 150km Laenge und 40-60km Breite die 3. groesste Insel Australiens) uebersetzt. Wir aber haben unser eigenes kleines Boot, mit dem wir nach 30 Minuten bewegter Fahrt auf der Insel ankommen. Wir halten in Penneshaw (quasi wie gehabt) noch kurz im Bottleshop und dann fahren wir noch eine ganze Weile, bis wir bei der Farm ankommen, die (in einem separaten Gebaeude) unsere Unterkunft fuer die naechsten 2 Naechte ist. Hier sind wir ganz fuer uns, Bad ist zwar draussen, aber sehr sauber und ordentlich, Zimmer auch o.k. Nach dem Essen fahren wir nochmal ein Stueck mit dem Auto, um im Dunkeln nach Zwergpinguinen zu gucken und finden auch ein paar, aber es ist ziemlich kuehl an der Kueste. Zurueck bei der Farm setzen wir uns um das waermende Lagerfeuer, versuchen uns am Didgeridoo spielen und reden noch eine ganze Weile – schoener Abend!
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Kathrein