Urväter Urviecher Urvertrauen – Minnesota

Urväter Urviecher Urvertrauen – Minnesota

Im Pipestone National Monument

Im Pipestone National Monument

 

Der Blick könnte noch stundenlang über die Tallgrass Prairie des südlichen Kanada und den nördlichen USA schweifen, wäre da nicht ein kleines Schild am Wegesrand „Border Control – Be Prepared to Stop“. Fauna und Flora ist es ja egal, ob sie eine Ländergrenze überschreiten. Für den Menschen gilt das leider nicht.

Tallgrass Prairie

Tallgrass Prairie

Grenzübertritt Kanada – USA

Wie geplant hatten wir einen Grenzübergang südlich von Winnipeg vorgesehen. Man riet uns, den Grenzübergang an dem stark befahrenen HWy 75 wenn möglich zu meiden, da dort in der Regel mit langen Wartezeiten und damit mit der entsprechenden Hektik zu rechnen ist. Günstiger wäre hingegen, auf dem etwas weiter östlich verlaufenen HWy 59 die Grenze zu passieren, selbst wenn die Grenzstation nur begrenzte Öffnungszeiten hätte. Wir folgten dem Ratschlag und waren in der Tat fast ganz allein, nicht nur auf der besagten Straße sondern auch an der Grenzstation.

Was dann folgte, war uns von unserer vorherigen Reise in 2011 her nicht mehr unbekannt. Am meisten interessierte die Grenzbeamten, wann wir den USA denn wieder den Rücken zukehren wollten. Nur die Angabe des Datums genügte allein nicht. Es mussten schon die gebuchten Flugtickets vorgezeigt werden. Es gab weiterhin Befürchtungen, ob wie unser Wohnmobil nicht etwa in USA veräußern wollten. Erstaunt war man, wie wir es überhaupt nach Nordamerika bringen und nach Kanada einführen konnten. Natürlich wurden unsere Pässe hochnotpeinlich kontrolliert, insbesondere die damalig wegen Alaska gehäuften Ein- und Ausreisevermerke inklusive der Visumsverlängerung.   Bis hierhin verlief das Frage-Antwort-Spiel in einem unüberhörbar verdächtigendem Unterton.

Der Stimmungshorizont klarte auf, als wir berichteten, dass uns Amerika beim letzten Mal so gut gefallen hatte, dass wir darüber nicht nur häufig Diavorträge halten, sondern auch ein Buch geschrieben haben („Atlantik – Pazifik – Atlantik“, erhältlich über amazon.de, beim „von-Hausen-Verlag“ und natürlich im Buchhandel). Das Vorzeigeexemplar wurde ebenfalls intensiv von beiden Grenzbeamten studiert. Besondere Aufmerksamkeit widmeten sie dabei der Fahrtroute mit der doppelten Kontinentquerung und dem Abstecher nach Alaska. Aber es erwies sich als Türöffner im doppelten Sinne. Nunmehr durften wir die Büroräume betreten. Es erfolgte die Abnahme der Fingerabdrücke und das obligatorische Passfoto. Schließlich öffnete sich die zweite, wichtigere Tür, die Einreiseerlaubnis in die USA, wie gewünscht für sechs Monate.

Somit
gilt der Kanadateil unserer sieben- bis achtmonatigen Rundtour als beendet und wir wenden uns neuen Horizonten zu.

Ein Urviech als Landschaftsarchitekt

Elk Lake

Elk Lake

Mit Sommer, Sonne und Hitze empfängt uns Minnesota Anfang Juli. Die karge, subarktische Landschaft in Labrador und dem nördlichen Québec wird ausgetauscht in endloses, saftiges Grün der oben genannten Tallgrass Prairie und der riesigen Wälder. Minnesota nennt sich nicht nur auf seinen Autoschildern „State der 10.000 Seen“.

Damit sind wir beim Urviech, durch welches diese Landschaft entstanden ist: dem Behemoth. Dieses mythische Ungeheuer trägt vor allem Züge von Flusspferd, Elefant, Wasserbüffel und Ziege.   Der Legende nach trampelte in grauer Vorzeit dieses grobschlächtige, blauhäutige Riesentier die moorige Landschaft. Als Folge entstand in jedem seiner Fußabritte ein See.

Urväter

Realistischer  zeigen sich hingegen  vielfältige Attraktionen. Dabei müssen es nicht die touristisch durchgestylten Brennpunkte sein. Diese findet der Reisende z.B. am Lake Superior oder anderen Seen. Hier drängeln sich besonders jetzt im Sommer in der Urlaubszeit Massen an Erholungssuchenden. Angler und Motorbootbesitzer wähnen sich im Paradies. Fast jeder Seezugang ist mit einer kostenlosen „Boat Launch“, also Bootsrampe versehen, die ein unkompliziertes Booteinsetzen direkt von der Straße und dem Bootsanhänger aus erlaubt.

Für uns liegt der eigentliche Reiz eher in der Suche nach naturellen und kulturellen Kleinoden. Besonders haben es uns die ausgezeichneten Senic Byways abseits der großen Verkehrsströme angetan. Stellvertretend seien hier empfohlen der „North Shore Scenic Drive“ direkt am Nordwestufer des Lake Superiors entlang, der „Superior National Scenic Parkway“ von der kanadischen Grenzen bis an den Lake Superior oder der „Skyline Trail“ ab Duluth Richtung Nordwesten.

Kulturell begegnet man in Little Falls dem Urvater der fliegerischen Atlantiküberquerung, Charles Lindbergh. Ihm und seinem gleichnamigen Vater zu Ehren, einem seinerzeit berühmten Kongressabgeordneten wurde ein State Historic Site mit dazugehörigem Museum errichtet.

Nur am Rande sei erwähnt, dass in Minnesota wegen seiner winterlich günstigen Voraussetzungen das Snowmobile erfunden wurde.

Lake Superior bei Two Harbors

Lake Superior bei Two Harbors

Wer die Anfänge „moderner Leuchtfeuer“ an den „Großen Seen“ kennenlernen möchte, fährt am besten nach Two Harbors, ans Nordwestufer des Lake Superior. Der dortige Leuchtturm „Split Rock Lighthouse“ entstand als Folge einer Schiffskatastrophe im November 1905, als in eisigem Sturm gleich mehrere Schiffe manövrierunfähig an den Uferfelsen aufschlugen.

Etwas weiter nördlich berichtet das National Monument „Grand Portage“ über die Kooperation zwischen den Ureinwohnern, den Ojibwe Indianern und europäischen Pelzhändlern, Voyageurs genannt. Hier kurz vor seiner Einmündung des Pigeon river in den Superior Lake war wegen der vielen Wasserfälle und Stromschnellen ein Transport der kostbaren Fracht per Kanu unmöglich. Die ortkundigen Ojibwa Indianer boten sich deshalb als Träger an und sicherten so eine durchgehende Transportkette vom weit nördlich gelegenen Winnipeg Lake (im heutigen Kanada) über die Großen Seen bis zu den Schiffsverladehäfen am Atlantik. Der Erinnerung dieser besonders während des 17. und 18. Jahrhunderts fruchtbaren Zusammenarbeit dient auch der weiter nördlich gelegene „Voyageurs National Park“.

Bleiben wir noch ein wenig bei den früheren urväterlichen Einwohnern und begeben uns an die Südwestgrenze Minnesotas ins „Pipestone National Monument“. Hier sind dann gleich mehrere Indianerstämme betroffen, von den Sioux über die Crows und Blackfoot zu den Pawns. Geeint hat sie in ihrer ca. 2.000 Jahre währenden Geschichte die Herstellung von „Zeremonien- oder Friedenspfeifen“ aus dem roten Felsen. Am bekanntesten ist sicherlich die Friedenspfeife „Calumet“ (übersetzt: der heilige Rauch). Auch heute werden diese Pfeifen in kunstvoller Handarbeit noch hergestellt. Dabei darf der dazu notwendige Stein im Rahmen einer großen Zeremonie nur im Herbst „geerntet“ werden.

Ein Rundweg führt den Besucher zu diesen schon fast heiligen Felsformationen, vorbei an dem Winnewissa Wasserfall, den Orakelsteinen und durch ein Stück Tallgrass Prairie,  alles in allem eine lohnenswerte Wanderung.

Entdeckt worden sein soll diese Region der rötlichen, weichen Quarzfelsen von der Indianerin Wahagela vom Omaha-Stamm, die einem  weißen Bison folgte bis zu einer Stelle, an der die Büffelhufen den Stein rot färbten.

Bleiben wir bei den Steinen, nunmehr als urväterliche Zeugen der Vergangenheit. In Alexandria, im westlichen Minnesota an der US 52, lädt das „Runestone Museum“ zu einem Besuch ein. Gewidmet ist des dem „Kensington Runenstein“. Dessen Inschrift erzählt den tragischen Verlauf einer Wikingerexpedition aus dem Jahr 1362. Zwei Wikingerschiffe hatten einen Weg über die Hudson Bay bis hierher gefunden. Sie wurden aber offensichtlich Opfer eines Indianerüberfalls. Die Hälfte der Mannschaft fand den Tod, die andere Hälfte zog sich später wieder zurück, nicht ohne vorher den besagten Runenstein hinterlassen zu haben. Die Authenzität dieses Vorfalles soll wissenschaftlich gesichert sein.

Dem Leser ist bestimmt bereits bewusst geworden, dass es uns bei dieser Darstellungsform nicht um chronologischen Reiseablauf geht. Eine thematisch sortierte Darstellung erscheint uns reizvoller.

Aber wechseln wir jetzt doch auch einmal zurück in die Gegenwart mit reinem Sightseeing.

An der Südspitze des Lake Superior liegt die Stadt Duluth. Ihr Hafen bildet die Endstation des verzweigten Kanal- und Flusssystems vom Sankt Lorenz Strom bis zu diesem Ort, ein Wasserweg, der auch für große Schiffe befahrbar ist. Letztendlich kann Dultuh von Europa aus unterbrechungslos per Schiff erreicht werden.

Sehenswert in der Stadt ist das Historische Viertel am alten Hafen, der Speicherstadt Hamburgs ähnelnd. Eine fünf Meilen lange Seepromenade lädt zum Spazierengehen ein. Die Straßen der Altstadt sind gespickt mit Restaurants und Andenkenläden, die abends vor Besuchern überquollen.

Sehr angetan waren wir von der Hauptstadt Minnesotas, Minneapolis. Mit St. Paul bildet sie eine sogenannte „Twin City“. Die Auswahl an Besichtigungen fällt schwer, so viel Sehenswertes bieten sich an. Ebenfalls nur exemplarisch nennen wir hier das State Capitol, die Cathedral of St. Paul, das Science Museum, den einzigen Wasserfall des Mississippi bei den „Upper Saint Anthony Falls and Docks“ mit der „Stone Arche Bridge“. Wer im Grünen schlendern möchte, flaniere durch die unzähligen Parks. Wer dabei noch Kunst genießen, begebe sich zum „Walker Art Center“ mit dem gegenüber liegenden Skulpturengarten – eine Perle für Kunstliebhaber. Ergänzen lässt sich so eine Besichtigungstour dann per Auto über den innerstädtischen „Grand Rounds National Scenic Byway“.

Sculpture Garde in Minneapolis

Sculpture Garde in Minneapolis

Sculpture Garde in Minneapolis

Und schließlich tauchen wir noch ein in die pralle Konsumwelt der „Mall of America“ im etwas südlicher gelegenen Bloomington. Dieses Einkaufzentrum  behauptet von sich, die größte Shopping- und Amüsiermeile“ der Nation zu sein mit ihren gut 500 Geschäften, 50 Restaurants und im Zentrum dieses vierstöckigen Einkaufsparadieses der Amüsierpark Nickelodeon, auf engem Raum vollgepfropft mit Riesenrad, drei Achterbahnen und Wasserrutsche.

Vergnügungspark in der mall of America

Vergnügungspark in der mall of America

Mall of America

Mall of America

Germans Have More Fun

Wir haben es ja immer schon gewusst: „Deutsche haben mehr Gaudi“. Hier in der Provinzstadt New Ulm hat man sich dieses Motto auf die Fahnen geschrieben. Die durch und durch deutschgeprägte Stadt bietet alles, was heimatliche Gefühle aufkommen lässt. Angefangen von der „August Schell Brewery“ mit „German Beer“ und dem dazugehörigen Bockbierfest, dem unübertrefflichen „German Garden“ mit einem Monument für die böhmischen Immigranten, natürlich einem Glockenspiel, einem Maibaum (hier „Heritage Tree“ genannt), den Karnevalsnarren und Gartenzwergen, den „Concord Singers mit Repertoire der „Deutschen Festmusik“ und dem üblichen Fasching und Oktoberfest. Eine Sonderstellung belegt das „Bavarian Blast“ mit seinem musikalischen Schwerpunkt bayrischer Blasmusik. Getoppt wird das Ganze eigentlich nur noch nur eine naturgetreue Kopie des „Herrmann-Denkmals“. Auf seinem Sockel im „ Hermann Heights Park“ überthront der Etruskerfürst die Stadt.

Ol‘ Man River

Jeder weiß, dass in diesem Lied der Mississippi und die Ära der Sklaverei eine wichtige Rolle spielen. Der Urvater aller amerikanischen Flüsse entspringt hier in Minnesota, im Itasca Sate Park. Entspringen ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, denn dieser knapp 3.800 Kilometer lange Strom hat keine wirkliche Quelle. Als „Quelle“ dient ein schmaler Überlauf des Itasca Lake.

Betende an der Mississippiquelle

Betende an der Mississippiquelle

Doch dieser völlig unspektakuläre Beginn könnte als Wallfahrtsort dienen. So erlebten wir eine Kindstaufe der „Pfingstgemeinde“ in diesen ersten Wassern des Mississippi.

Ein Stück weiter, ganz unmittelbar am Seeüberlauf entdeckten wir eine betende Frau. Sie verriet uns später, dass sie Isamu Noguchi hieße und mit ihrer großen Familie in Mündungsdelta bei New Orleans wohne. Der Mississippi habe für nicht nur für sie und ihre Angehörigen sondern auch für viele Bewohner mit negroider Abstammung aus dieser amerikanischen Südregion religiösen Status. Deshalb pilgert fast ein Jeder mindestens einmal im Leben an die Flussquelle, um dort zu beten.

Mississippiquelle

Mississippiquelle

Urvertrauen

Wo Pferd und Kutsche noch den Transport sicherstellen, wo die Häuser noch mit Kerosinlampen erhellt und auf Holzöfen gekocht wird, dort wird ein unumstößliches Urvertrauen in eine nichttechnisierte Lebensform gesetzt. Wir sprechen von den „Amish-People“, von denen eine 100 Familien zählende Gemeinde in und um Harmony im südlichen Minnesota lebt. Ihre religiöse Überzeugung lehnt jegliche moderne Technisierung ab, TV, Handy, Computer und ähnliche Wahrzeichen der Moderne gibt es auf dem Gemeindegebiet nicht. Ackerbau wird überwiegend per Hand oder mit  Hilfe von Pferden betrieben. Das eigene Schulsystem erlaubt nur unverheirateten jungen Frauen aus der eigenen Gemeinde, Lehrerin zu werden. Geheiratet wird meist nur innerhalb der eigenen Gemeinde, also ist letztendlich jeder mit jedem irgendwie verwandt. Wer der Religion und der Gemeinde den Rücken kehren möchte, hat kaum Chancen, später eventuell reintigriert zu werden.

In der Amish-People-Gemeinde

In der Amish-People-Gemeinde

Aber geschäftstüchtig sind sie, die Amish-People. Sie vermarkten hemmungslos diese ihre Lebensform. Die Verkaufsstände mit „ihren“ Bio-Produkten stellen dabei die positive Seite dar. Fragwürdig wird es bei den sogenannten „Amish-Tours“. Als geführte Tour für rund $60 wird man per Bus durch die „Community“ gefahren. Mit einer „Leih-CD“ (Leihgebühr $26) kann man so eine Tour auch selbstständig per Auto unternehmen. Die Fahrtroute ist dann auf der CD mehr schlecht als recht erklärt. Auf sandigen Wegen läuft man in beiden Fällen nichts anderes an als Verkaufsstätten für Lebensmittel und Kunsthandwerk. Die Konversation beschränkt sich überwiegend auf ein „Verkaufsgespräch“. Von sich selbst geben die Amish-People wenig preis. Fotografieren wird nicht gern gesehen, Personenaufnahmen sind gar verboten.

Beenden wollen wir dieses Minnesota-Kapitel aber mit einer Anmerkung unseres eigenen „Urvertrauens in nichttechnisiertes Alltagsleben“. Wir meinen damit unseren „Waschoskar“. Wie? Nie gehört? Hier deshalb eine kurze Anleitung: Man nehme eine nicht allzu große, mit  gut verschließbarem Deckel versehene Tonne, z.B. eine in jedem Baumarkt erhältliche Oskartonne.

Waschoskar

Waschoskar

Diese fülle man mit Schmutzwäsche, Waschpulver und entsprechender Menge Wasser. Alles gut verschließen und im Wohnmobil irgendwo umkippsicher postieren. Die Fahrbewegungen im Laufe des Tages wirken wie eine Waschmaschine. Abends braucht man die saubere Wäsche dann nur noch zu spülen und irgendwo zum Trocknen aufzuhängen. Alles praktisch, einfach und geht immer, egal wo du gerade bist. Wir machen gute Erfahrung damit.

Wolf Leichsenring

Gabriele & Wolf Leichsenring „Die Welt ist ein Buch. Und wer zu Hause bleibt, liest nur eine Seite darin“, lautet ein Spruch des weltoffenen Heiligen Augustinus (354-430 AD). Gabriele & Wolf Leichsenring sind lesefreudig. Mit einer einzigen Buchseite haben sie sich noch nie zufrieden gegeben. Wohnmobilisten seit nunmehr 30Jahren – und somit völlig „hoteluntauglich“ - blättern sie stetig im „Buch der Erde“, haben sich darin bereits recht vielfältige Kapitel erarbeitet. Sie reisen überall dorthin, wohin das Wohnmobil sie trägt. Dabei scheuen sie nicht davor zurück, ihr WoMo auch einmal für eine längere Schifffahrt verladen zu lassen, z.B. nach Nordamerika. Seitdem sie ihren früheren beruflichen Pfaden (Lehrtätigkeiten) den Rücken gekehrt haben, stehen Langzeitreisen in fernere Ecken unseres Erdballs auf dem Programm. Mit der Zeit würden sicherlich viele der gewonnen Impressionen im Nebel der Erinnerungen verblassen oder gar gänzlich verschwinden. Um dem vorzubeugen, werden Berge von Fotos geschossen und regelmäßig Reiseberichte geschrieben. Damit nicht genug! Anfragen von Zeitungsverlagen ließen und lassen sie „live von unterwegs“ berichten. Blogs, sowohl auf der eigenen Website ( http://ga-wo.leichsenring.net/reisen/ ) wie auch schwerpunktmäßig für den Reisebuchverlag „traveldiary“, Hamburg, ergänzen das Schreibprogramm. Somit erscheint es dann nur konsequent, dass derartige Aktivitäten schließlich in der Publikation mehrerer Bücher mündeten mit den Themenschwerpunkten „Nordamerika“ und „Marokko“. Als gefragte Dozenten berichten sie in Form von DiaVorträgen über ihre Reisen, wobei die Zuhörerschaft sich entweder den eigenen Erinnerungen hingeben, auch einmal neue Pläne schmieden, ihren Wissensdurst stillen oder sich einfach in Träumereien fallen lassen kann. Bewährt hat sich Arbeitsteilung der beiden Globetrotter: Mit ausgeprägtem, motivsicherem Blick bannt Gabriele Leichsenring das Gesehene und Erlebte in ihre Kameras. Die entsprechenden Texte stammen aus der Feder von Wolf Leichsenring. Und so arbeiten sich diese neugierigen, vom Fernweh heimgesuchten Weltenbummler durch das dicke Buch des Globus‘. Wer aber auch eine andere – künstlerische – Seite dieser beiden Reiseautoren kennenlernen möchte, der rufe einfach deren weitere Website auf: http://ga-wo.leichsenring.net/kreativ/